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Ein Unternehmer, mit dem sich die Mitarbeiter identifizieren Der schwere Weg durch die Generationen

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Hinderlich ist jedoch, dass Mittelständler meist ländlichen Strukturen entstammen– wie auch Karlsberg mit Sitz in der saarpfälzischen Stadt Homburg. „Die Einbindung in die Enge der Region und die Verflechtung der Familie legen derartigen Gesellschaften häufig Fesseln an“, so Reinhardt, „die den Schritt in eine globalisierte Welt erschweren oder ihn verhindern.“

Karlsberg hat sich dagegen gestemmt und mit der niederländischen Heineken- sowie der Münchener Schörghuber-Gruppe 2002 in der Sparte nationale Biermarken ein Joint Venture gegründet, um die internationale Vermarktung zu forcieren. Der Brauerei-Gruppe ist es laut Reinhardt vorbildlich gelungen, das Unternehmen auf die Globalisierung einzustellen, ohne „den Geist eines eigentümergeführten Unternehmens aufzugeben“.

Damit das in der fünften Generation so bleibt, gilt es die Weichen zu stellen. Webers Kinder Christian und Eva durchlaufen derzeit eine internationale Ausbildung. Wer dann für die Führung geeignet ist, entscheiden die Gesellschafter.

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