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Arno Roth Die Schunk-Gruppe plant vorsichtig für die Zukunft

Breitaufgestellte Firmen haben üblicherweise eine Basistechnologie. So aber nicht das Stiftungsunternehmen von Arno Roth: Es bedient verschiedene Geschäftsfelder.
08.05.2019 - 15:57 Uhr Kommentieren
Arno Roth: Die Schunk-Gruppe plant vorsichtig für die Zukunft Quelle: Schunk/Sylvie Tricot
Arno Roth

Der promovierte Physiker ist seit 2013 Manager des Familienunternehmens Schunk.

(Foto: Schunk/Sylvie Tricot)

Frankfurt Arno Roth merkt man seine berufliche Herkunft kaum noch an. Der groß gewachsene Manager hat seine Laufbahn zwar nach der Promotion in Physik bei McKinsey begonnen. Doch der Berater schimmert bei dem 1961 geborenen Hunsrücker nicht mehr durch. Roth brennt für seine Firma, die hessische Schunk-Gruppe.

Auch wenn die das macht, was Berater nicht so gerne sehen. Es ist eine Sammlung von Geschäftsfeldern, die wenig miteinander zu tun haben. Es geht etwa um Kohlenstofftechnologie, Klimakammern, Ultraschallschweißen oder Optik. „Wir sind ein Technologieführer in der Nische“, erklärt Roth die Strategie.

Zudem komme auch „der Schunk“ – wie Roth die Firma, deren Chef er seit 2013 ist, gerne nennt – nicht ohne Synergien aus. Die gebe es etwa beim Geschäftsmodell. „Wir machen Spezialanfertigungen, nicht Masse.“ Ein gutes Beispiel ist das Ultraschallschweißen. Der Hauptmarkt sind hier Geräte für die Kunststoffverarbeitung, Schunk ist Weltmarktführer für Metall.

Üblicherweise haben breitaufgestellte Familienunternehmen eine Basistechnologie – Freudenberg etwa das Wissen über Vlies oder Heraeus das über Edelmetalle. Schunk ist eine Ausnahme. Das bringt Herausforderungen mit sich. Vor allem die, die Technologieführerschaft in all den Nischen zu verteidigen. Und das erfordert auch Geld.

Mit rund 100 Millionen Euro hat die Gruppe 2018 fast acht Prozent des Umsatzes investiert. Der stieg um 7,4 Prozent auf 1,28 Milliarden Euro. Da ist es gut, dass Schunk eine Eigenkapitalquote von 67 Prozent hat. Damit ist die Gruppe auch für schwierigere Zeiten gerüstet. Die könnten bereits im Anmarsch sein.

„Es wäre ein Erfolg, wenn wir beim Umsatz ein Plus von fünf Prozent schaffen“, plant Roth vorsichtig. Ein Grund: 40 Prozent der Erlöse macht Schunk mit der Automobilindustrie. Die schwächelt bekanntlich gerade.

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