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Axel Springer Jobportal Stepstone steckt Millionen in den Markenaufbau

Das Unternehmen ist ein Gewinner des Konzernumbaus bei Axel Springer. Die Investitionen von Großaktionär KKR gehen in eine Werbekampagne.
03.03.2020 - 15:19 Uhr Kommentieren
Das Jobportal Stepstone will Talente ins Rheinland locken. Quelle: dpa
Sebastian Dettmers (l.) mit NRW-Wirtschaftsminister Andreas Pinkwart

Das Jobportal Stepstone will Talente ins Rheinland locken.

(Foto: dpa)

Düsseldorf „Step, step, hurra“: So heißt der neue Slogan, mit dem das Jobportal Stepstone seit Jahresanfang in klassischen Medien wirbt. Die reichweitenstarke Kampagne ist bemerkenswert. Bislang war es vor allem der Wettbewerber Indeed, der etwa mit Fernsehspots Aufmerksamkeit erzielt hat.

Dass Stepstone nun verstärkt in den Werbeblöcken auftaucht, hat einen Grund mit drei Buchstaben: KKR. Der US-Investor ist im vergangenen Jahr mit einem Anteil von 42,5 Prozent beim Medienkonzern Axel Springer eingestiegen, deren 100-prozentige Tochter Stepstone ist.

Während das klassische Mediengeschäft mit Marken wie „Bild“ und „Welt“ einem drastischen Umbau unterzogen wird, sind Stepstone und andere digitale Rubrikenangebote Gewinner der neuen Eigentümerstruktur. Denn KKR will nicht nur sparen, sondern auch investieren.

„Wir geben dieses Jahr einen hohen zweistelligen Millionenbetrag für Werbung aus“, sagt Sebastian Dettmers, seit Anfang des Jahres Chef von Stepstone, dem Handelsblatt. In den neuen Spots feiern die Protagonisten das Glücksgefühl, einen wirklich passenden Job für sich gefunden zu haben. Denn Untersuchungen zufolge, so der 40-Jährige, sei jeder zweite deutsche Arbeitnehmer unzufrieden mit seiner Arbeitsstelle. Stepstone vermittle jedes Jahr rund eine Million Kandidaten in neue Jobs.

Viele freie Stellen

Bevor Dettmers Chef von Stepstone wurde, war er dort acht Jahre als Managing Director tätig. Sein Vorgänger Ralf Baumann wechselte innerhalb des Springer-Konzerns zur Aviv Group, in der die digitalen Immobilienportale angesiedelt sind. Beide Segmente sollen künftig weiter ausgebaut werden.

Stepstone beschäftigt weltweit rund 3600 Mitarbeiter, davon 700 in Düsseldorf. Das Unternehmen will nicht nur anderen Firmen bei der Talentsuche helfen, sondern braucht auch selbst Unterstützung bei der Besetzung freier Stellen.

Bei einem Besuch von NRW-Wirtschaftsminister Andreas Pinkwart (FDP) in der Stepstone-Zentrale Anfang dieser Woche warb Dettmers für eine bessere Standortpolitik. „Wir wünschen uns mehr Aufmerksamkeit für die Region“, sagte er. Noch immer würden viele junge Tech-Experten lieber nach Berlin gehen, als im Rheinland zu bleiben.

Stepstone setzt bei der Stellenvermittlung Technologien mit Künstlicher Intelligenz ein. Allein 1 000 Mitarbeiter arbeiten im Bereich Big Data und Machine-Learning. „Stepstone zeigt, wie Künstliche Intelligenz effizient eingesetzt werden kann, um die richtigen Köpfe an die richtigen Stellen zu bekommen“, sagte Pinkwart – und machte damit ebenfalls Reklame für Stepstone.

Mehr: Konzernumbau drückt Gewinn bei Axel Springer – Börsenrückzug beschlossen

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