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Bahntechnik Start-up Konux erhält Großauftrag von der Deutschen Bahn

Der Staatskonzern will seine Weichen auf stark befahrenen Strecken zuverlässiger machen. Dazu soll die Sensorentechnik von Konux beitragen.
04.12.2020 - 12:42 Uhr Kommentieren
Technische Störungen sorgen häufig für Probleme im Bahnverkehr. Die Digitalisierung soll helfen, diese zu verhindern. Quelle: dpa
Weichen auf einer Bahnstrecke

Technische Störungen sorgen häufig für Probleme im Bahnverkehr. Die Digitalisierung soll helfen, diese zu verhindern.

(Foto: dpa)

Düsseldorf Das Münchener Bahntechnik-Start-up Konux startet mit einem Großauftrag in das neue Jahr. Mit der Deutschen Bahn unterzeichnete Konux-Gründer Andreas Kunze einen Vertrag zur Ausrüstung von 1300 Weichen mit seinen Sensoren auf stark befahrenen Strecken.

Die Sensoren messen Materialermüdung und die Lage der Weichen und können damit frühzeitig vor Betriebsstörungen warnen. Defekte Weichen sind eine häufige Ursache für Zugverspätungen.

Die Bahn bestätigte lediglich den Auftrag, nannte aber keine Details. Nach Brancheninformationen liegt das Vertragsvolumen bei 15 Millionen Euro, der Vertrag soll eine Laufzeit von 15 Jahren haben und bei Erfolg auf weitere Weichen ausgeweitet werden. Insgesamt betreibt die Deutsche Bahn in ihrem 33.000 Kilometer umfassenden Netz rund 67.000 Weichen.

Erst vor wenigen Tagen meldete die börsennotierte Vossloh AG einen ähnlichen Auftrag der schwedischen Staatsbahn. Vossloh soll rund 1000 Weichen ausrüsten.

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    Kunze hatte vor knapp einem Jahr einen ungewöhnlichen Investor an Bord geholt. Der chinesische Onlinehändler Alibaba kaufte sich ein. Der 29 Jahre alte Kunze und seine Mitstreiter Vlad Lata und Dennis Humhal hatten ursprünglich geplant, industrielle Produktionsprozesse zu optimieren. Gelandet sind sie im Eisenbahnsektor.

    Auch Alibaba ist bei seinem Start-up Konux eingestiegen. Quelle: Konux
    Andreas Kunze

    Auch Alibaba ist bei seinem Start-up Konux eingestiegen.

    (Foto: Konux)

    Konux entwickelt Sensoren für die Infrastruktur, speziell für Weichen. Damit kann vorausschauende Instandsetzung optimiert werden. Angesichts massiver Alterung der Infrastruktur vieler europäischer Eisenbahnen, speziell natürlich der Deutschen Bahn, ein interessantes Feld.

    So interessant, dass auch Alibaba darauf aufmerksam wurde. Gemeinsam mit den Investoren New Enterprise Associates (NEA), Upbeat Ventures und MIG stieg die Onlineplattform mit insgesamt 13 Millionen Dollar ein. Das Gesamtinvestment aller Geldgeber beim 2014 gestarteten Unternehmen beläuft sich damit nach Unternehmensangaben auf mehr als 50 Millionen Dollar.

    Mehr: Deutsche Bahn muss mit Finanzloch von 9,6 Milliarden Euro kämpfen

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