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Baumarktkette Die Zukunft des Einzelhandels wird ohne Knauber-Daubenbüchel stattfinden

Die Unternehmerin zieht sich aus dem Einzelhandel zurück. Die Zukunft sieht sie statt in Baumärkten im Handel mit Gas und Mineralöl.
30.03.2020 - 16:58 Uhr Kommentieren
Die Unternehmerin will sich auf neue Bereiche fokussieren. Quelle: picture alliance/dpa
Ines Knauber-Daubenbüchel

Die Unternehmerin will sich auf neue Bereiche fokussieren.

(Foto: picture alliance/dpa)

Düsseldorf An Innovationswillen hat es Ines Knauber-Daubenbüchel wirklich nicht gefehlt. Zusammen mit dem Handelsforschungsinstitut IFH hatte die geschäftsführende Gesellschafterin der Knauber-Gruppe sogar eine Filiale ihrer Baumarktkette in Pulheim bei Köln in einen „Innovation Store“ umgewandelt. In der Praxis statt im Labor wurden dort Ideen für die Zukunft des Handels erprobt.

Doch die Zukunft des Einzelhandels findet bald ohne Knauber statt. Wie die Familie jetzt mitgeteilt hat, gibt sie das Geschäft mit ihren Freizeitmärkten komplett auf.

Die sechs Baumärkte gibt das Unternehmen zum 1. Juli an den Konkurrenten Bauhaus ab. Zwei Märkte davon werden geschlossen, vier führt Bauhaus unter seiner eigenen Marke weiter. Alle 450 Mitarbeiter aus den Märkten werden übernommen.

„Es ist eine Entscheidung, die wehtut“, räumt Knauber-Daubenbüchel ein, die für ihren Einsatz für die Wissenschaftsregion Bonn/Rhein-Sieg mit dem Bundesverdienstkreuz ausgezeichnet wurde. Doch als Mittelständler mit sechs Filialen habe man leider nicht die Einkaufsmacht, um gegen die großen Wettbewerber dauerhaft bestehen zu können, begründet sie den Schritt.

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    Zum Vergleich: Bauhaus betreibt europaweit 270 Märkte.

    Die Familie Knauber, die 1880 mit einem kleinen Kolonialwarenhandel gestartet ist und mittlerweile fast 500 Millionen Euro Umsatz macht, will sich nun ganz auf ihr zweites Standbein konzentrieren: den Handel und Dienstleistungen im Energiebereich.

    Das Geschäftsfeld ist nach Angaben des Unternehmens in den vergangenen Jahrzehnten kontinuierlich gewachsen – und bietet offenbar die bessere Perspektive.

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