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Benjamin Jakob Start-up Benfit setzt auf High-Protein-Backwaren

Benfit bietet mit proteinhaltigen Broten und Bagels eine Alternative zu Eiweißdrinks und Riegeln. In Düsseldorf eröffnet jetzt der erste Shop.
28.08.2020 - 11:14 Uhr 1 Kommentar
Das Onlinegeschäft von Benfit ist seit Dezember massiv gewachsen. Quelle: Andreas Endermann
Benjamin Jakob

Das Onlinegeschäft von Benfit ist seit Dezember massiv gewachsen.

(Foto: Andreas Endermann)

Düsseldorf Benjamin Jakob betreibt seit 15 Jahren Sport und geht sechs Mal die Woche ins Fitnessstudio. Zudem fährt er gern Fahrrad. „Früher hieß es immer, wenn man gut trainiert ist, basiert die Ernährung nur auf Reis und Hähnchen“, sagt er. Um „diesen Irrglauben“ zu widerlegen, fing der 35-jährige Düsseldorfer vor fünf Jahren an, Rezepte für Brote auf Instagram zu teilen.

Aus dem Account Benfit, der 2018 der reichweitenstärkste deutsche Food-Account war, entstand im Juni 2018 das gleichnamige Start-up. Ein Jahr später kamen die Produkte auf den Markt. In Düsseldorf eröffnet Anfang September der erste Benfit-Store, in dem Produkte auch vor Ort gekauft werden können.

Proteinhaltige Lebensmittel in Supermärkten sind in der Regel Molkereiprodukte wie Joghurts und Puddings. Benjamin Jakob konzentriert sich mit seinem zehnköpfigen Team vor allem auf Backwaren. Den Anfang machte ein High-Protein-Brot, das eine Alternative zum Weißbrot sein sollte.

Im Sortiment befinden sich neben dem Toastbrot mittlerweile auch Laugenstangen, Brötchen und verschiedene Bagel-Kreationen – allesamt proteinhaltig und glutenfrei. Während klassische Eiweißbrote, wie man sie in jedem Supermarkt und Discounter findet, oft hochkalorisch sind und einen hohen Fettanteil haben, verzichtet Benfit auf Saatgut, setzt auf Molkenprotein und erreicht so einen deutlich geringeren Kaloriengehalt.

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    Das Geschäft läuft gut, vor allem im Internet. „Seit Dezember verzeichnen wir online ein tausendprozentiges Wachstum“, sagt Benjamin Jakob. Aktuell setzt Benfit monatlich knapp 50.000 Euro um, das Jahresziel ist ein Umsatz von über einer Million Euro.

    Ehemaliger Kamps-CEO als Investor

    Die Coronakrise hat das junge Unternehmen genutzt, um sich strategisch weiter im Onlinehandel auszurichten. Mittlerweile generiert Benfit drei Viertel seines Umsatzes online, die restlichen 25 Prozent kommen aus Kooperationen, unter anderem mit Weight Watchers und dem Einzelhandel. In den ersten Monaten nach der Gründung war das noch genau umgekehrt. Das neue, 30 Quadratmeter große Ladenlokal soll aber vor allem eine Anlaufstelle für die Community werden, so der Gründer – auf die Umsätze sei man nicht angewiesen.

    Um weiter zu wachsen, vergrößert das Unternehmen auch sein Sortiment. Die bisherigen Produkte soll es bald auch vegan und bio geben. Dazu kommen noch High-Protein-Weizenprodukte, um auch ein niedrigeres Preissegment zu bedienen. Ebenfalls sollen verschiedene Schokoriegel und vier Sorten Brotchips neu ins Sortiment.

    Das Start-up hat sich auch zwei Investoren ins Boot geholt, wodurch mittlere sechsstellige Summen ins Unternehmen geflossen sind. Einer der Investoren ist Dr. Michael Kern, ehemaliger CEO der Bäckereikette Kamps und in führenden Positionen bei VW tätig. „Durch sein Wissen und auch als enger Partner im Austausch gibt er wertvolle Tipps, auch strategisch“, so Benjamin Jakob über die Zusammenarbeit. 2021 visiert das Unternehmen die nächste Kapitalrunde an.

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    1 Kommentar zu "Benjamin Jakob : Start-up Benfit setzt auf High-Protein-Backwaren"

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    • Interessant! werde mir gleich mal ein paar Brote bestellen...

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