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Biomedizin Diagnostik-Start-up iThera erhält frisches Kapital

Das Münchner Unternehmen hat ein innovatives Diagnoseverfahren bei Brustkrebs und Morbus Crohn entwickelt. Nun soll die Technik marktreif werden.
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iThera: Diagnostik-Startup erhält frisches Kapital Quelle: iThera
Christian Wiest (rechts) mit Co-Geschäftsführer Philipp Bell

Mit den mehr als sieben Millionen Euro will iThera klinische Studien finanzieren, bei denen die neue Technologie zur Diagnostik von Brustkrebs und der entzündlichen Darmerkrankung Morbus Crohn zum Einsatz kommt.

(Foto: iThera)

In der biomedizinischen Forschung hat sich das Münchner Diagnostikunternehmen iThera Medical mit seiner innovativen Technologie bereits einen Namen gemacht: Jetzt will CEO und Mitgründer Christian Wiest, 49, den Sprung in die Anwendung am Patienten schaffen.

Das dafür notwendige Kapital konnte sich das 2010 gegründete Unternehmen nun unter anderem von Fluxunit, der Venture-Capital-Beteiligungsgesellschaft von Osram, und dem Wachstumsfonds Bayern sichern.

Mit den mehr als sieben Millionen Euro will iThera klinische Studien finanzieren, bei denen die neue Technologie zur Diagnostik von Brustkrebs und der entzündlichen Darmerkrankung Morbus Crohn zum Einsatz kommt.

Die sogenannte MSOT-Technologie (multispektrale optoakustische Tomografie) wandelt Laserimpulse in akustische Signale und diese in dreidimensionale Bilder um. So können verschiedenste Gewebearten schonend dargestellt und auch Veränderungen von Molekülstrukturen in Echtzeit angezeigt werden.

Das neue Verfahren könnte viele Diagnosen, für die bisher Eingriffe wie eine Endoskopie nötig waren, ablösen. „iThera setzt mit seiner Technologie einen Meilenstein in der medizinischen Diagnostik“, sagt Ulrich Eisele, Geschäftsführer von Investor Fluxunit.

Christian Wiest, Diplomingenieur mit MBA-Abschluss, war vor acht Jahren von der Technologie so angetan, dass er seinen Job beim Medizintechnikriesen General Electric aufgab und bei der Ausgründung des Helmholtz-Zentrums München einstieg. Sein Ziel ist es, das Verfahren als neue Bildgebungstechnologie in der Diagnostik zu etablieren, wie es zuletzt der Nuklearmedizin gelang.

Die MSOT-Erfinder und Mitgründer von iThera sind renommierte biomedizinische Wissenschaftler am Helmholtz-Zentrum: Der Leibniz-Preisträger Vasilis Ntziachristos, 48, leitet das Institut für Biologische und Medizinische Bildgebung, Daniel Razansky, Jahrgang 1974, das Labor für experimentelle biologische Bildgebung. 2014 erhielt iThera den Deutschen Innovationspreis.

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