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Building Radar Dieses Start-up sammelt Geld für Bau-Intelligenz

Building Radar identifiziert weltweit Projekte für Immobilienfirmen. Dafür erhalten die Gründer fünf Millionen Euro von namhaften Investoren.
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Paul Indinger, Leopold Neuerburg und Raoul Friedrich (v.l.) ermitteln Bauprojekte mithilfe von Künstlicher Intelligenz. Quelle: Building Radar
Building Radar-Gründer

Paul Indinger, Leopold Neuerburg und Raoul Friedrich (v.l.) ermitteln Bauprojekte mithilfe von Künstlicher Intelligenz.

(Foto: Building Radar)

Hamburg Fünf Millionen Euro für ein Start-up, das Immobilienfirmen bei der Suche nach Aufträgen hilft: Die drei Gründer von Building Radar haben bekannte Investoren für ihr 2015 gegründetes Unternehmen gefunden. Unter anderem steckt der österreichische Immobilienentwickler Signa, der etwa den neuen Sitz der Deutschen Börse in Eschborn realisiert, Geld in die Idee von Mitgründer Paul Indinger.

Der heute 30-Jährige finanzierte sein VWL-Studium mit Recherchen für einen Fußbodenbelag-Hersteller nach Bauprojekten, die für die Vertriebler des Unternehmens interessant sein könnten. Mit seinen Co-Gründern Leopold Neuerburg und Raoul Friedrich entwickelte er den Plan, diese viel nachgefragten Daten mithilfe von Künstlicher Intelligenz zusammenzutragen.

Building Radar wertet nun automatisiert Quellen zu Bauvorhaben aus. „Wir haben bewiesen, dass die Idee funktioniert. Nun geht es darum, das Geschäft auszubauen“, sagt Indinger. Dazu will er den Vertrieb ausbauen, um Bauunternehmen davon zu überzeugen, dass seine Plattform mehr Umsatz bringt.

Dabei soll das frische Investorengeld helfen – und Kontakte etwa von Signa, das in New York zuletzt das Chrysler-Gebäude gekauft hat. Mit dabei sind auch der Investor Alexander Samwer und der Heizungsbauer Viessmann, die die Gründer bereits länger begleiten. Neu an Bord ist Ferdinand Oetker.

Am Freitag will Indinger nach New York aufbrechen, um in den kommenden drei Monaten den dortigen Markt zu testen und ein Vertriebsbüro aufzubauen. Schließlich zeige die Software schon heute Projekte weltweit an. Indinger hofft auf schnelles Wachstum: 2019 soll erstmals über eine Million Euro Umsatz über Softwarezugänge zusammenkommen, 2020 schon fast dreimal so viel. Die Zahl der heute 40 Mitarbeiter soll sich verdoppeln.

Mehr: Experten rufen eine Trendwende am Immobilienmarkt aus – und erklären den Boom der zurückliegenden zehn Jahre für beendet.

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