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Charles Fränkl Smart-Home-Anbieter geht auf der Noah-Konferenz auf Brautschau

Der Chef der Smart-Home-Plattform Smartfrog will kräftig zukaufen und so Google und Amazon Paroli bieten.
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Der CEO von Smartfrog will für Übernahmen weiteres Geld aufnehmen oder Firmenanteile eintauschen. Quelle: smartfrog
Charles Fränkl

Der CEO von Smartfrog will für Übernahmen weiteres Geld aufnehmen oder Firmenanteile eintauschen.

(Foto: smartfrog)

DüsseldorfCharles Fränkl hat Blut geleckt: Der Chef von Smartfrog, einem Anbieter von vernetzten Überwachungskameras für Zuhause, hat vor acht Monaten das US-Pendant Canary übernommen. Für Fränkl ist das ein Erfolg, den er wiederholen will. Bei der Berliner Start-up-Konferenz „Noah“ hält er derzeit Ausschau nach weiteren Partnern.

„Wir sind derzeit mit acht Unternehmen in fortgeschrittenen Übernahmegesprächen“, sagt der Schweizer. Das Ziel: Smartfrog soll die kostenpflichtige Plattform für seine Videokameras auf weitere Smart-Home-Anwendungen ausweiten. Mit Übernahmen könnte Smartfrog etwa in den Bereich intelligenter Heizungssteuerungen oder Gesundheitsanwendungen vorstoßen.

Erstmals nennt Fränkl daher Umsatzzahlen: 50 Millionen Dollar sollen 2019 zusammenkommen – deutlich mehr als im Vorjahr. Bislang stecken 65 Millionen Dollar Risikokapital, unter anderem von eVentures und Target Global, in dem Berliner Unternehmen. Fränkl will für Übernahmen weiteres Geld aufnehmen oder Firmenanteile eintauschen.

Der 60-Jährige ist einer der erfahrensten Manager in der Berliner Start-up-Szene. Zuvor führte er den Funktelefonhersteller Gigaset, der unter seiner Ägide ebenfalls in den Bereich Smart Home eingestiegen ist. „Der Markt hat eine lange Anlaufzeit gebraucht, aber jetzt müssen wir den Kunden nicht mehr erklären, was das ist – sondern nur noch, was uns besonders macht“, sagt er.

Fränkl will sich mit Smartfrog gegen Google und Amazon behaupten, die beide stark in den Markt drängen. Er will die Endkunden mit seinem eigenen Aboangebot überzeugen und möglichst viel Unabhängigkeit von den großen Plattformen bewahren. „Es geht nicht darum, Geräte zu verkaufen, sondern einen Service“, erklärt er.

Neue Angebote sollen die eigene Plattform attraktiv halten. „Wir glauben, es gibt Leute, die ihre Daten nicht den großen Anbietern anvertrauen wollen“, sagt er. Zudem sei der Markt noch kaum erschlossen: Nur drei Prozent der Haushalte hätten eine Smart-Home-Sicherheitslösung.

Mehr: Der Markt für intelligente Heizungssteuerung wird relevanter. Das Unternehmen Tado zeigt, wie die Digitalisierung die Energiebranche umwälzt.

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