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Corporate Payment Touristikkonzern HRS übernimmt Start-up für Payment-Lösungen in Hotels

Schon 2015 investierte HRS zehn Millionen Euro in das Start-up. Nun hat die Gruppe den Anbieter für Payment-Lösungen in Hotels komplett übernommen.
19.09.2019 - 11:21 Uhr Kommentieren
Der Conichi-Gründer soll im neuen HRS-Geschäftsbereich eine gewichtige Rolle spielen. Quelle: Conichi
Maximilian Waldmann

Der Conichi-Gründer soll im neuen HRS-Geschäftsbereich eine gewichtige Rolle spielen.

(Foto: Conichi)

Düsseldorf In den vergangenen Jahren hat Maximilian Waldmann eine Menge Arbeit und Herzblut in sein Start-up Conichi gesteckt. Dass ihn zuletzt ein wegweisendes Ereignis noch enger an den Schreibtisch band, verbucht der Gründer des Unternehmens, das Geschäftsreisenden eine Bezahl-Lösung für Hotels anbietet, aber ausschließlich auf der positiven Seite.

Die global aufgestellte HRS Group, die schon seit 2015 investiert ist, hat Conichi nun komplett übernommen. Die entsprechenden Verträge sind bereits unterschrieben.

Seit 2008 wird HRS von Tobias Ragge geführt, er hat das Unternehmen, das Konzernen die Prozesse rund um den Hotelaufenthalt vereinfacht, stetig größer gemacht. „2015 lief Tobias uns auf einer Messe über den Weg“, erinnert Waldmann sich an die Anfänge von Conichi, das er 2014 mit Frederik Haitz gegründet hatte. „Wir waren total überrascht, dass er uns sofort ein Investment angeboten hat.“ Zehn Millionen Euro waren es damals, die es Waldmann und seinen Mitstreitern ermöglichten, ihre Technologie kontinuierlich weiterzuentwickeln.

Sie koppelt den sensiblen Zahlungsprozess vom Hotel und dem Geschäftsreisenden komplett ab, übernimmt ihn selbst und sichert ihn durch Verschlüsselungstechnologien auch entsprechend ab. Mehrere Dax-Schwergewichte wie VW, Siemens oder die Deutsche Telekom hat Waldmann mittlerweile von der Conichi-Lösung überzeugt.

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    „Mit HRS im Rücken können wir bei potenziellen Kunden natürlich mit noch mehr Gewicht argumentieren“, sagt Waldmann. Auch Ragge ist davon überzeugt, dass die Übernahme HRS im sensiblen Geschäftsbereich um Bezahlvorgänge in Hotels weiterbringt: „Payment gehört längst zu den wichtigsten strategischen Säulen unseres Unternehmens“, sagt Ragge. „Die neue Struktur gewährleistet die Agilität des Geschäftsbereichs und unterstreicht die strategische Bedeutung dieses Themas.“

    Nun also wird Conichi bei HRS der wesentliche Bestandteil dieses neuen Geschäftsbereichs mit Fokus auf Corporate Payment-Lösungen, die mit der bereits etablierten Technologie sukzessive weiterentwickelt werden sollen. Ragges Ziel ist es, eine weltweit akzeptierte Payment-Lösung anzubieten.

    Alles in deutscher Hand

    „Im DACH-Bereich haben wir bereits eine gute Präsenz, nun gehen wir den nächsten Schritt, den wir allein nicht hätten gehen können“, sagt Waldmann. Anfang des Jahres hatte HRS das Übernahme-Angebot unterbreitet, laut Waldmann habe es auch andere Interessenten gegeben. „Aber wir freuen uns, dass alles in deutscher Hand bleibt“, sagt der 28-Jährige, der im neuen Geschäftsbereich natürlich eine gewichtige Rolle spielen soll.

    Gemeinsam mit Mitgründer Frederic Haitz sitzt er in der Geschäftsführung, geleitet wird er von Nicole Mantow, die seit Juni 2019 in HRS-Diensten steht. Mantow war vor ihrem Wechsel Deutschland-Geschäftsführerin beim Zahlungsdienstleister Evo Payments International. Davor verantwortete sie die Strategie, Marketing und Vertrieb des Zahlungsdienstleisters ConCardis für Deutschland, Österreich und die Schweiz.

    Mehr: Conichi-Gründer Maximilian Waldmann setzt ganz auf seine Invisible Payment-Lösung für Hotels. Mehrere Dax-Konzerne hat er schon überzeugt.

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