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Energie-Start-up Poligy-Chef Martin Huber: Tüftler und Macher mit revolutionären Ideen

Der Erfinder hat für die Haniel-Tochter ELG einen Lösungsweg zum Schrottsortieren erdacht. Auch im Visier: Praktische Lösungen für die Energiewende.
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Der Tüftler entwickelt auch Alternativen zur Solarzelle. Quelle: Biopolymer
Martin Huber

Der Tüftler entwickelt auch Alternativen zur Solarzelle.

(Foto: Biopolymer)

Düsseldorf Martin Huber, 29, ist das was man einen Macher nennt. Bei der letzten Runde des Gründerwettbewerbs „Beyond Conventions“ habe er als Einziger „gleich einen Prototyp mitgebracht, nicht nur Papierkonzepte“, erinnert sich Jurymitglied Florian Kriependorf, der Geschäftsführer der Digitaleinheit EIE Services des Schrotthändlers ELG.

Mit einfachsten Mitteln, mit Schraubenmuttern, Kupferdraht und zusammengeknüllter Alufolie hatte Huber die Lösung eines Problems simuliert, das ELG seit Langem beschäftigt: Gibt es eine Methode, Schrott zu sortieren, die billiger und schneller ist als die herkömmliche? So lautete damals die Aufgabe der Haniel-Tochter für den Wettbewerb. „Beyond Conventions“ wurde unter anderem von Thyssen-Krupp, Haniel und Innogy initiiert.

In diesem Jahr hoffen auch die Emscher Genossenschaft, Siemens und Aldi Süd darauf, dass die teilnehmenden Start-ups ihnen Lösungen für ihre aktuellen Herausforderungen präsentieren. Als Gewinn winkt ihnen ein Auftrag bei einem der Ruhrgebietskonzerne.

Bei Martin Huber wurde sogar noch mehr daraus: Er ist mit einem Teil seines Start-ups Poligy gleich bei der Digitaltochter der ELG eingezogen. In deren Büro im Düsseldorfer Medienhafen stehen jetzt seine selbst entwickelten 3D-Drucker. Zudem hat der studierte Wirtschaftschemiker ein Verfahren entwickelt, das die Energiewende erschwinglich machen könnte: Der von ihm erfundene und patentierte Kunststoff Bipolymer verformt sich bei Wärme.

So könne man Strom erzeugen, meint Huber, nicht durch das Licht der Sonne wie bei der Photovoltaik, sondern durch ihre Wärme. Das sei günstiger. Schon im nächsten Jahr sollen die Module serienreif sein, sagt Huber. Typisch Macher.

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