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Familienunternehmen Rüstungskonzern Diehl ordnet Führung neu

Der Rüstungskonzern Diehl ordnet die eigene Führungsetage neu. Vorausgegangen war der Tod des Vorstandschefs Thomas Diehl. Jetzt sollen dessen drei Kinder mehr Verantwortung übernehmen.
04.07.2017 - 15:22 Uhr Kommentieren
Die Kinder des verstorbenen Vorstandsvorsitzenden Thomas Diehl sollen mehr Verantwortung in der Führungsetage übernehmen. Quelle: dpa
Diehl

Die Kinder des verstorbenen Vorstandsvorsitzenden Thomas Diehl sollen mehr Verantwortung in der Führungsetage übernehmen.

(Foto: dpa)

Nürnberg Nach dem Tod von Vorstandschef Thomas Diehl übernehmen dessen Kinder verstärkt Verantwortung beim Rüstungs- und Technologiekonzern Diehl. Der jüngste Sohn Markus Diehl (34) sei zum 1. Juli in den Aufsichtsrat berufen worden, wo er die Interessen der Familie vertrete, teilte das Unternehmen am Dienstag in Nürnberg mit.

Die Gesellschafter und Aufsichtsräte seien zudem dabei, die Nachfolge von Thomas Diehl zu regeln, sagte Vize-Vorstandsvorsitzender Wolfgang Weggen bei der Vorstellung des Bilanzberichts 2016. Neben Diehls drei Kindern Markus, Alexander und Stephanie komme auch ein externer Kandidat infrage. Thomas Diehl war am 16. April im Alter von 66 Jahren gestorben.

Das sind die größten Waffenhersteller der Welt
Platz 10: L-3 Communications
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Der US-Konzern hat vor zwei jahren den Aufstieg in die Reihe der zehn größten Waffenhersteller geschafft. Allerdings hat das Unternehmen aus New York 2015 in der Rüstungssparte mit 8,8 Milliarden US-Dollar etwas weniger Umsatz gemacht als im Vorjahr. L-3 liefert vor allem Kommunikationssysteme und Navigationssysteme an das Militär. Außerdem stellt der Konzern Körperscanner für Flughäfen her.

Quelle: SIPRI Arms Industry Database

(Foto: Screenshot Youtube)
Platz 9: Finmeccanica (Italien)
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Die Italiener bauen Flugzeuge, Hubschrauber, Panzer und Schiffsgeschütze, aber auch den Hochgeschwindigkeitszug ETR 500. Mit einem Umsatz von 9,3 Milliarden Dollar in der Militärsparte ist Finmeccanica nicht nur im internationalen Waffenmarkt bedeutend, die Firma ist auch zweitgrößter Arbeitgeber Italiens.

(Foto: AFP)
Platz 8: United Technologies (USA)
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US-Unternehmen dominieren die Top Ten der weltweit größten Rüstungsfirmen. Der Mischkonzern United Technologies hat mit seiner Militärsparte im vergangenen Jahr 9,5 Milliarden Dollar Umsatz erwirtschaftet. Damit konnte das Rüstungsunternehmen nicht an das starke vergangene Jahr anknüpfen – auch, weil die Hubschraubersparte Sikorsky Mitte 2015 für 9 Milliarden Dollar an Lockheed Martin verkauft wurde. United Technologies dürfte so 3 Milliarden Dollar an jährlichen Rüstungsumsätzen einbüßen.

(Foto: Reuters)
Platz 7: Airbus Group (Europa)
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Fast wäre aus Airbus, der ehemaligen EADS, und der britischen BAE der größte Rüstungskonzern der Welt geschaffen worden. Doch die Fusion platzte. Das europäische Unternehmen, an dem Deutschland, Frankreich und Spanien künftig direkt beteiligt sind, kommt allein auf Platz sieben im Sipri-Ranking. Im Jahr 2015 standen Umsätze im Militärbereich von 12,9 Milliarden Dollar zu Buche – gut 700 Millionen mehr als im Vorjahr.

(Foto: dapd)
Platz 6: General Dynamics (USA)
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Flugzeuge, Fahrzeuge und Schiffe für den militärischen Bedarf stellt General Dynamics her. Rund 60 Prozent des Umsatzes werden mit Kriegsgütern gemacht. 2015 konnte GD deb Umsatz mit der Rüstungssparte weiter steigern – und zwar auf 19,2 Milliarden US-Dollar.

(Foto: dapd)
Platz 5: Northrop Grumman (USA)
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Das US-Unternehmen bedient mit seinen Produkten die Schiff-, Luft- und Raumfahrt. Der Militärbereich macht mit 20 Milliarden Dollar über 80 Prozent der Umsätze aus. Bekanntestes Produkt ist der Tarnkappenbomber B-2.

(Foto: ap)
Platz 4: Raytheon (USA)
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Ganz auf Militärprodukte ist das Unternehmen aus Waltham (US-Bundesstaat Massachusetts) spezialisiert. 94 Prozent seines Umsatzes macht Raytheon mit Kriegsgerät. Im Jahr 2015 waren es 21,8 Milliarden Euro. Raketen und Radar-Systeme gehören zu den bekanntesten Produkten. Raytheon stellt auch das Raketenabwehrsystem Patriot her.

(Foto: dpa)

Die Diehl-Gruppe gehört zu einem der größten Luftfahrtausrüster. Daneben produziert der Konzern Wehrtechnik, darunter Lenkflugkörper, Zünder, elektronische Steuerungen und Messgeräte. Im Jahr 2016 erwirtschaftete das Familienunternehmen nach aktuellen Zahlen mit rund 16 400 Mitarbeitern einen Umsatz von 3,4 Milliarden Euro.

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