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Flavio Alario Logistik-Start-up Fliit bekommt Millionen von Maersk und Maschmeyer

Das Start-up für Lebensmittel-Logistik Fliit findet bekannte Geldgeber. Gründer Alario will mit dem Geld der Investoren im Ausland expandieren.
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Alario hatte Anfang 2014 nach zwölf Jahren seinen Arbeitgeber DHL verlassen, um ein eigenes Unternehmen zu starten.
Flavio Alario

Alario hatte Anfang 2014 nach zwölf Jahren seinen Arbeitgeber DHL verlassen, um ein eigenes Unternehmen zu starten.

Hamburg Flavio Alario hat für sein Logistik-Start-up namhafte Investoren gefunden: Bei Fliit steigen der vom AWD-Gründer Carsten Maschmeyer aufgelegte Fonds Alstin II sowie der Großreeder Maersk ein.

Beide haben sich an einer Finanzierungsrunde über zehn Millionen Euro beteiligt, sagte Alario. Das Berliner Unternehmen Fliit vermittelt Lebensmittelproduzenten Transportfahrten, ist also eine Art Mitfahrtzentrale für Lebensmitteltransporte.

Die Online-Plattform kommt nach Alarios Angaben derzeit monatlich auf einen Umsatz von knapp einer Million Euro und bewegt in dem Zeitraum bis zu 20.000 Paletten. Alario hatte Anfang 2014 nach zwölf Jahren seinen Arbeitgeber DHL verlassen, um ein eigenes Unternehmen zu starten. Zunächst spezialisierte er sich auf die Auslieferung von Lebensmitteln an Endkunden im Auftrag von E-Commerce-Unternehmen wie dem Kochboxen-Anbieter Marley Spoon.

Vor zwei Jahren änderte Alario das Konzept. „E-Commerce mit Lebensmittel kommt zu langsam in Schwung. Daher waren die Fahrten nicht dicht genug, um sich zu lohnen“, sagt er.

Seine neue Idee war, eine reine B2B-Plattform aufzubauen, die Hersteller und Spediteure zusammenbringt. „Ende 2015 bin ich mit einem Werksstudenten noch selbst gefahren, heute arbeiten 48 Menschen für Fliit“, sagt Alario. Bis zum Jahresende sollen es 80 Mitarbeiter werden – vor allem Entwickler.

Mit dem nun eingesammelten Geld will Alario zudem ins Ausland gehen. Zuletzt hatte Fliit 2017 insgesamt 1,5 Millionen Euro bei mehreren Investoren eingesammelt, die zum Teil auch in der neuen Finanzierungsrunde dabei sind.

Derzeit wetteifern mehrere Unternehmen darum, Plattformen für die Optimierung professioneller Logistik zu etablieren. DHL etwa betreibt die Plattform Saloodo; Instafreight und Freighthub haben zuletzt ebenfalls Millionenbeträge an Wachstumskapital eingesammelt. In Hamburg arbeitet Cargonexx an einer virtuellen Spedition.

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