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Florian Gschwandtner Der Runtastic-Gründer beendet seine Auszeit

Vierbeiner statt Turnschuhe: Florian Gschwandtner wechselt ins Management von Tractive. Das Start-up verkauft Ortungsgeräte für Haustiere.
20.01.2020 - 07:00 Uhr Kommentieren
Runtastic-Gründer Florian Gschwandtner wechselt zu Tractive Quelle: Tractive
Runtastic-Gründer Florian Gschwandtner

Der Gründer der Sport-App Runtastic wird sogenannter Chief Growth Officer des Start-ups Tractive.

(Foto: Tractive)

München Ein Jahr Auszeit ist genug: Florian Gschwandtner heuert beim Start-up Tractive an. Der Gründer der Sport-App Runtastic werde sogenannter Chief Growth Officer, teilte die Firma am Montag mit. „Ich brenne wieder zu 100 Prozent und kann es kaum erwarten, loszulegen“, sagte der 37-Jährige. Tractive verkauft Ortungsgeräte, mit denen sich Hunde und Katzen verfolgen lassen.

Gschwandtner ist einer der bekanntesten Gründer und Investoren Österreichs. Der IT-Spezialist machte Runtastic groß, ein Technologieunternehmen, das seit 2015 zu Adidas gehört. Nach der Übernahme durch den Turnschuh-Hersteller blieb der durchtrainierte Unternehmer noch gut drei Jahre an Bord, gab seinen Posten aber Ende 2018 auf.

Von den Fesseln des Tagesgeschäfts befreit, reiste Gschwandtner im vergangenen Jahr viel, widmete sich seinem Hobby, den schnellen Autos, und trat in der Start-up Show „2 Minuten 2 Millionen“ im österreichischen Fernsehen auf.

Nun hat der ebenso umtriebige wie ehrgeizige Unternehmer eine neue, anspruchsvolle Aufgabe. Der Sohn eines Landwirt-Ehepaars weiß ganz genau, auf was er sich einlässt. Gschwandtner gehörte vor acht Jahren zu den Gründern von Tractive und ist einer der Anteilseigner.

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    Die Firma aus dem oberösterreichischen Pasching beschäftigt eigenen Angaben zufolge 80 Mitarbeiter. Tractive hat einen sogenannten Tracker für Hunde und Katzen entwickelt. Das Gerät kostet 50 Euro und zeichnet auf, wo und wie sich die Tiere bewegen. Es fällt zudem eine monatliche Gebühr an, das garantiert stetige Einnahmen.

    250.000 zahlende Abonnenten verzeichnet das Unternehmen. „Unsere Vierbeiner nehmen immer mehr die Rolle von Familienmitgliedern ein. Dass die Sicherheit der Haustiere da ein wichtiges Thema ist, ist naheliegend“, meint Tractive-Chef Michael Hurnaus. Bislang ist Deutschland der wichtigste Markt, künftig will die Marke auch in Amerika angreifen.

    Im neuen Job möchte Gschwandtner die Erfolgsstory von Runtastic wiederholen. „Für mich hat Tractive definitiv ähnliches Potential“, betonte er. Es könnte sich für ihn lohnen. Adidas hat für Runtastic einst mehr als 200 Millionen Euro hingeblättert.

    Mehr: Vier Jahre nach dem Kauf bündeln der Sportartikelhersteller und das Start-up ihre Kräfte. Die Marke Runtastic soll künftig in den Hintergrund rücken.

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