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Fredrik Hjelm E-Scooter-Anbieter Voi ist bereit für die Expansion

Das schwedische Unternehmen erhält 50 Millionen Dollar von Investoren. Gründer Hjelm will damit im nächsten Jahr auch in Deutschland an den Start gehen.
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Noch sind die sogenannten E-Scooter, die elektrisch betriebene Variante des Tretrollers, in Deutschland verboten. Quelle: dpa
E-Scooter

Noch sind die sogenannten E-Scooter, die elektrisch betriebene Variante des Tretrollers, in Deutschland verboten.

(Foto: dpa)

Stockholm Wenn Fredrik Hjelm in die Zukunft blickt, sieht er Tretroller, überall Tretroller. „So wie Städte heute aussehen, mit Autos, Taxis und Lieferwagen, so werden sie in fünf oder zehn Jahren nicht mehr aussehen“, sagt der Mitgründer und Chef von Voi, einem schwedischen Start-up, das sogenannte E-Scooter, die elektrisch betriebene Variante des klassischen Tretrollers, vermietet.

Bislang ist Voi vor allem in der schwedischen Hauptstadt aktiv, außerdem in Madrid, Zaragoza und in Malaga. In Deutschland sind die E-Scooter noch verboten. Im nächsten Jahr aber soll sich das ändern. Dann hofft der Unternehmer, mit Voi direkt mit am Start zu sein. Dafür benötigt der 27-Jährige, der das Start-up erst im Sommer dieses Jahres gemeinsam mit Freunden gegründet hat, Geld. Und das konnte Hjelm gerade einsammeln.

In einer aktuellen Finanzierungsrunde kamen insgesamt 50 Millionen Dollar zusammen. Zu den Geldgebern zählen der Londoner Risikokapitalgeber Balderton Capital sowie eine Reihe von Business-Angels, darunter der Blablacar-Gründer Nicolas Busson und Jeff Wilkes (Amazon).

Für Hjelm, der an der Handelshochschule in Stockholm studiert hat, ist das ein großer Erfolg. Allerdings haben er und seine Mitstreiter noch einige Hindernisse zu überwinden: Da sind zum einen die amerikanischen Konkurrenten Lime und Bird, die das E-Scooter-Sharing-Modell ebenfalls in Europa populär machen wollen und deutlich mehr Kapital besitzen als Voi.

Und da sind zum anderen aber auch besorgte Stadtväter, die Angst haben vor überall herumliegenden Tretrollern und von der Idee noch überzeugt werden müssen. „Wir stehen im Dialog mit den Städten, Politikern und örtlichen Unternehmen, um eine langfristige und nachhaltige Beziehung aufzubauen“, erklärt Hjelm.

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