Benachrichtigung aktivieren Dürfen wir Sie in Ihrem Browser über die wichtigsten Nachrichten des Handelsblatts informieren? Sie erhalten 2-5 Meldungen pro Tag.
Fast geschafft Erlauben Sie handelsblatt.com Ihnen Benachrichtigungen zu schicken. Dies können Sie in der Meldung Ihres Browsers bestätigen.
Benachrichtigungen erfolgreich aktiviert Wir halten Sie ab sofort über die wichtigsten Nachrichten des Handelsblatts auf dem Laufenden. Sie erhalten 2-5 Meldungen pro Tag.
Jetzt Aktivieren
Nein, danke

Gabelstapler-Hersteller Jungheinrich senkt Gewinnprognose für 2019

Die weltweit schwächelnde Konjunktur hat Auswirkungen auf die Gewinnerwartung des Familienunternehmens. Jungheinrich ist der drittgrößte Gabelstapler-Hersteller der Welt.
Update: 22.07.2019 - 22:53 Uhr Kommentieren
Der Gabelstapler-Hersteller aus Hamburg beschäftigt rund 17.800 Mitarbeiter. Quelle: dpa
Jungheinrich

Der Gabelstapler-Hersteller aus Hamburg beschäftigt rund 17.800 Mitarbeiter.

(Foto: dpa)

Düsseldorf In einer Adhoc-Mitteilung muss der Intralogistik-Dienstleister dem schrumpfenden Markt Rechnung tragen. Im Juni sei der europäische Markt für Flurförderzeuge in Europa um 16 Prozent eingebrochen. Logistik und Intralogistik sind Branchen, die einen Auf- oder Abschwung besonders früh spüren. Nun sieht sich der Intralogistik-Spezialist Jungheinrich in der Situation, dass er seine Prognose revidieren muss. Anfang des Jahres waren die ersten konjunkturellen Bremssignale noch nicht bei dem im S-Dax gelisteten Familienunternehmen angekommen.

Nach einem guten Start in das laufende Geschäftsjahr verzeichne Jungheinrich erst seit Kurzem einen deutlichen Rückgang der Investitionstätigkeit seiner Kunden. Der Weltmarkt sei um fünf Prozent, der europäische Markt um sieben Prozent eingebrochen. Der Jungheinrich-Vorstand, der sich gerade in einer Phase des Stabwechsels befindet rechnet damit, dass sich der negative Trend in diesem Jahr fortsetzen wird. Hans-Georg Frey übergibt den Vorstandsvorsitz an den bisherigen Vertriebschef Lars Brzoska Anfang September.

Frey hatte bereits vor einigen Jahren das Ziel ausgegeben, dass Jungheinrich 2020 rund vier Milliarden Euro umsetzen solle. Der Vorstand rechnet für das Gesamtjahr 2019 mit einem Auftragseingang zwischen 3,80 und 4,0 Milliarden Euro.

An der angepeilten Bandbreite des Umsatzziels zwischen 3,85 und 4,05 Milliarden Euro will der Vorstand zunächst nichts ändern. Allerdings korrigiert der Vorstand seine Gewinnerwartung etwas deutlicher nach unten. Statt zwischen 275 und 285 Millionen Euro, sollen es eher 240 bis 260 Millionen Euro sein. Die EBIT-Rendite wird nun ebenfalls nach unten korrigiert. Statt sieben bis 7,4 Prozent, erwartet das 1953 gegründete Unternehmen nur noch sechs bis 6,7 Prozent. Die Halbjahreszahlen legt Jungheinrich am 8. August vor.

Mehr: Gabelstaplerhersteller Kion, einer der größten Konkurrenten von Jungheinrich, baut eine eigene Batteriefabrik in Deutschland

Handelsblatt Zukunft Mittelstand Newsletter
Startseite

Mehr zu: Gabelstapler-Hersteller - Jungheinrich senkt Gewinnprognose für 2019

0 Kommentare zu "Gabelstapler-Hersteller: Jungheinrich senkt Gewinnprognose für 2019"

Das Kommentieren dieses Artikels wurde deaktiviert.

Serviceangebote