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Hans-Jörg Schmidt-Trenz Companylinks will Investoren für Unternehmen in der Krise vermitteln

Der Ex-Chef der Hamburger Handelskammer Hans-Jörg Schmidt-Trenz öffnet seine Nachfolge-Plattform für Notinvestoren. Doch die Konkurrenz schläft nicht.
07.04.2020 - 15:56 Uhr Kommentieren
Der 60-Jährige will erreichen, dass Unternehmer die Krise auch als Chance sehen. Quelle: ddp/INTERTOPICS/pa
Hans-Jörg Schmidt-Trenz

Der 60-Jährige will erreichen, dass Unternehmer die Krise auch als Chance sehen.

(Foto: ddp/INTERTOPICS/pa)

Hamburg In der Coronakrise sind viele Mittelständler auf der Suche nach Geld. Für Hans-Jörg Schmidt-Trenz ist das eine Gelegenheit, sein Geschäftsmodell auszubauen. Er will Unternehmern in dieser Situation neue Eigenkapitalgeber vermitteln.

Zusammen mit einem früheren Vorstand der inzwischen verkauften Landesbank HSH Nordbank, Matthias Wittenburg, baut Schmidt-Trenz seit knapp zwei Jahren eine Plattform auf, die Unternehmer auf Nachfolgesuche mit Käufern zusammenbringt: Companylinks. Dabei greift er auch auf Kontakte aus seiner Zeit als Geschäftsführer der Handelskammer Hamburg zurück.

2017 legte er nach 21 Jahren sein Amt bei der Kammer nieder, nachdem im Plenum die Mehrheiten gewechselt hatten. Nun setzt Schmidt-Trenz etwa darauf, dass sein Angebot auch über Verbände bekannt wird. Dazu bewirbt er es als „Initiative zur Stärkung des Eigenkapitals im deutschen Mittelstand“.

Der 60-Jährige will erreichen, dass Unternehmer die Krise auch als Chance sehen, Investoren für späteres Wachstum zu finden - etwa für Beteiligungen oder Mezzaninekapital. „Das kann eine gute Ergänzung zu den staatlichen Rettungsmaßnahmen sein“, sagte er, „nach dem Motto: Wirtschaft hilft Wirtschaft.“ Gerade für Mittelständler mit einem Umsatz zwischen fünf und 100 Millionen Euro könne das Angebot hilfreich sein, meinte er.

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    Companylinks hat eine Datenbank mit Investoren aufgebaut, zu denen die Hamburger Kontakt herstellen können. Geld fließt an die Plattform vom Verkäufer, falls ein Deal zustande kommt. Bislang habe es nur zwei oder drei Verkäufe über die Plattform gegeben, rund 150 seien aber angebahnt, sagte Schmidt-Trenz: „Normalerweise dauert ein Unternehmensverkauf über ein Jahr. Das wird bei Eigenkapital unter den jetzigen Bedingungen schneller gehen müssen.“

    Auch die Konkurrenz ist bereit

    Gut gerüstet für die spürbar stärkere Nachfrage sieht sich auch Schmidt-Trenz’ Konkurrent Carl Finance aus Berlin. Das unter anderem vom Geldgeber Project A finanzierte Start-up hat nach Angaben eines Sprechers bereits Ende 2019 sein Team für Verkäufe in „Sondersituationen“ verstärkt – also für notleidende und insolvente Unternehmen.

    Carl kann teils innerhalb von 24 Stunden erste Kontakte zu möglichen Investoren herstellen. Kurosch Habibi und Pascal Stichler haben Carl 2016 gegründet. Die Plattform hat nach eigenen Angaben bislang 120 Unternehmensverkäufe vermittelt und betont stärker als Companylinks den Einsatz von Software beim Zusammenbringen von Verkäufern mit potenziellen Käufern.

    Mehr: Investor Carsten Maschmeyer: „Die Rezession wird brutal“

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