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Heiliger Mittwoch Wie Dropbox-Gründer Drew Houston seine Arbeitsbelastung im Griff behält

Die meisten Gründer denken an die Zukunft. Drew Houston ließ sich bei der Suche nach einem Anti-Burnout-Rezept von der Vergangenheit inspirieren.
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„Ich halte den Mittwoch von Meetings frei“, berichtet der Dropbox-Gründer. Quelle: Bloomberg
Drew Houston

„Ich halte den Mittwoch von Meetings frei“, berichtet der Dropbox-Gründer.

(Foto: Bloomberg)

München Lösungen für Probleme zu finden ist das Geschäftsmodell von Start-up-Gründern. Doch was ist, wenn sie fürs Privatleben dringend Lösungen brauchen?

Drew Houston, der Gründer des inzwischen börsennotierten Software-Unternehmens Dropbox, berichtet auf der Bits-&-Pretzels-Konferenz in München, wie er knapp an einem Burn-out vorbeischrammte. Ständige Meetings, Tausende E-Mails, viele IT-Tools für die Kommunikation.

„Diese krasse Arbeitsbelastung, die viele von uns erleben, macht uns ineffizient und krank“, sagt Houston. Der 36-Jährige erzählt, wie er sich an Besuche im Büro seines Vaters in den 90er-Jahren erinnerte: „Er hat morgens seine Post reingebracht und konnte dann in Ruhe arbeiten.“ Ein bisschen etwas von dieser Ruhe hat sich Houston deswegen in die Gegenwart geholt.

„Ich halte den Mittwoch von Meetings frei. Das ist der Tag, an dem ich in Ruhe arbeite, ohne dass ich mit irgendjemandem irgendetwas bespreche“, erzählt er. Es sei nicht ganz einfach durchzusetzen gewesen, aber „da muss man stur bleiben“, sagt er und lacht.

Frust als Antrieb – das hat für ihn schon früher funktioniert. Mit 22 Jahren hat er zum ersten Mal gegründet. „Es hat mich genervt, dass es keine vernünftige Vorbereitung für die Uni-Zugangsprüfungen gab“, erinnert er sich.

Als er dann an der Eliteuniversität MIT Computerwissenschaften studierte, frustrierte es ihn, dass man Dateien umständlich mit USB-Sticks oder per E-Mail austauschen musste – also programmierte er mit einem Freund eine Software, bei der man Dateien bequem über eine „Dropbox“, also eine Ablagebox im Internet, teilen kann.

Der Anfangsfrust hat sich gelohnt: Dropbox ging im März 2018 an die Börse, das Vermögen von Houston wird auf über 1,5 Milliarden Dollar geschätzt.

Mehr: Box und Dropbox proben den Neuanfang mit zusätzlichem Service für die Kunden. Für Anleger sind beide Konkurrenten eine heiße Wette mit erheblichem Risiko.

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