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Hotelkette Coronavirus stoppt den rasanten Aufstieg von Motel One

Firmengründer Dieter Müller hat Kurzarbeit für die Hotelkette angemeldet. Nach Jahren der Expansion muss sich Motel One jetzt aufs Sparen fokussieren.
16.03.2020 - 14:46 Uhr Kommentieren
Die Hotelkette Motel One hat das vergangene Geschäftsjahr mit Wachstum und hohen Gewinnen abgeschlossen, angesichts der Ausbreitung des Coronavirus aber Kurzarbeit angeordnet. Quelle: dpa
Motel One

Die Hotelkette Motel One hat das vergangene Geschäftsjahr mit Wachstum und hohen Gewinnen abgeschlossen, angesichts der Ausbreitung des Coronavirus aber Kurzarbeit angeordnet.

(Foto: dpa)

München Das Geschäft von Motel One lief glänzend, bis das Virus nach Europa kam. Inzwischen hat der Chef und Gründer der Hotelkette, Dieter Müller, auf Krisenmodus umgestellt. Es werde in allen Bereichen gespart, teilte der 66-Jährige am Montag mit. Für die Mitarbeiter in der Zentrale in München sowie in den Häusern in Deutschland habe er Kurzarbeit angeordnet.

Der Unternehmer warnt eindringlich vor „einer massiven Störung des Geschäftsverlaufs und hohen Umsatzeinbrüchen in den kommenden Monaten“. Noch ließen sich die Einbußen indes nicht beziffern. Damit endet ein jahrelanger rasanter Aufstieg.

Im vergangenen Jahr schoss der Umsatz um rund 15 Prozent auf 562 Millionen Euro in die Höhe, der Gewinn vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (Ebitda) kletterte sogar noch ein wenig stärker auf 176 Millionen Euro. Das teilte die Gruppe am Montag mit.
Drei neue Hotels hat Müller 2019 eröffnet, er kommt damit jetzt auf 74 Standorte mit mehr als 20 000 Betten. Erstmals ist Motel One nun auch in Polen vertreten.

Statt um Expansion geht es nun aber darum, den Betrieb aufrechtzuerhalten. „Die kommenden Monate werden uns allen viel abverlangen“, sagte Müller. Er setze auch auf „die staatlichen Instrumente, solche außerordentlichen Krisen solidarisch zu überstehen“. Derzeit mag kaum noch jemand verreisen. In Österreich sind sämtliche Hotels geschlossen, es wird immer schwieriger, nationale Grenzen zu passieren. Keine guten Zeiten für einen Hotelier: „Insgesamt sehen wir die Entwicklung besorgt“, erklärte Müller.

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