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Premium Interview Verleger-Ikone Gerhard Steidl: „Es macht mich wütend, wie die Städte zerstört werden“

Hohe Mieten und falsche Politik seien schuld am Niedergang, glaubt der Unternehmer. Im Interview erklärt er, wie Kunst und Kultur die Innenstädte retten können.
30.05.2021 - 09:48 Uhr
Der Verleger will in der Göttinger Innenstadt einen Treffpunkt für Besucher entwickeln, von dem auch der Handel profitiert. Quelle: imago images/Hubert Jelinek
Gerhard Steidl vor dem Kunsthaus

Der Verleger will in der Göttinger Innenstadt einen Treffpunkt für Besucher entwickeln, von dem auch der Handel profitiert.

(Foto: imago images/Hubert Jelinek)

Göttingen Gerhard Steidl, Verleger von Günter Grass, Joseph Beuys und Karl Lagerfeld, warnt eindringlich davor, dass der Lockdown infolge der Pandemie den Niedergang der Innenstädte verstärken wird. „Der Prozess, der von Corona beschleunigt wurde, ist nachhaltig, die Geschäfte werden sich nicht mehr erholen“, erklärt er im Interview mit dem Handelsblatt.

Die Schuld dafür sieht der 70-jährige Unternehmer auch bei den Kommunen, die jahrelang nur die Hand bei den Gewerbesteuereinnahmen aufgehalten hätten. „Da brauchte man sich keine Gedanken zu machen über eine Vision für die Innenstadt.“

Die hohen Mieten und die einseitige Fixierung auf den Handel hätten in den Städten in den vergangenen Jahren viel kaputt gemacht. „Das ist ein dummes Konzept, auf den Einkaufsstraßen und in den Malls weltweit findet man das Gleiche“, sagt der Verleger. Jetzt aber ergebe sich durch die vielen Leerstände auch die Chance für ein Umdenken.

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