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Investor Lars Windhorst investiert in Turnierserie für Springreiter

Erst Fußball, jetzt Pferde. Nach dem Einstieg bei Hertha BSC Berlin beteiligt sich der Investor an einer weltweiten Turnierserie für Springreiter.
14.01.2020 - 11:53 Uhr Kommentieren
Die Tennor Holding des Investors erwirbt 50 Prozent an der Longines Global Champions Tour. Quelle: dpa
Lars Windhorst

Die Tennor Holding des Investors erwirbt 50 Prozent an der Longines Global Champions Tour.

(Foto: dpa)

Düsseldorf Er mag weder Freistöße schießen noch im Sattel über Wassergräben springen. Trotzdem, sagt Lars Windhorst, weiß er mit Fußball und Reiten ein Geschäft zu machen. 225 Millionen Euro steckte der Ostwestfale schon in den Bundesligisten Hertha BSC, in der Winterpause lud er die ganze Mannschaft auf seine Yacht vor der Küste Floridas. Der Investor sei ein Vorbild für die Bundesliga, sagte jüngst Felix Magath.

So wurde Windhorst schon lang nicht mehr genannt. Jetzt setzt er auf Pferde. Windhorsts Tennor Holding erwirbt 50 Prozent an der Longines Global Champions Tour. Die Turnierserie für Springreiter macht jährlich 15 Stopps in aller Welt – darunter die Metropolen Berlin und New York sowie schillernde Orte wie Cannes und St. Tropez.

Der Preis für Windhorsts Anteil wird nicht verraten – ein Anhaltspunkt mögen die Preisgelder sein. 2019 waren es 40 Millionen Euro. Manche Sportpuristen stoßen sich an dem Konzept der Tour. Bei den Global Champions nehmen Weltmeister wie Ludger Beerbaum teil, aber auch solche Springreiter, die sich einen Startplatz kaufen dürfen – oft sind dies Kinder sehr reicher Eltern.

Ein Verbandsfunktionär nannte die Tour schon „Geldmaschine“. Es ist kein Wort, das Windhorst abstößt. „An der Qualität der Tour gibt es gar keinen Zweifel“, sagt der Investor. „Hier treten etliche der besten Reiter der Welt auf – an den Bildschirmen schauen Millionen zu.“

Das Potenzial der Tour sei wirtschaftlich noch längst nicht ausgeschöpft. Windhorst: „Wir glauben an Live-Events mit hoher Qualität und globalem Anspruch. Das ist weltweit im Sport ein Thema, das stark wächst.“ Und der Promi-Faktor? Da dürfe man nichts Falsches unterstellen, sagt Windhorst.

Tatsächlich sind erstaunlich viele Prominente erstaunlich gute Springreiter. Jennifer Gates, die Tochter des Microsoft-Gründers kann sich mit internationaler Konkurrenz messen, Jessica Springsteen, die Tochter von Rock-Legende Bruce, ebenso.

Für Windhorst vereint die Tour das beste aller Welten. Auf dem Parcours wirbelt der Nachwuchs, auf der Tribüne tummeln sich Eltern mit Nachnamen wie Bloomberg und Onassis, dazwischen der ein oder andere Scheich. Es ist ein Umfeld, in dem Windhorst zur Hochform aufläuft. Mögen sich andere um das Bändigen von Hengsten kümmern. Windhorst fängt Menschen.

Mehr: Unterhaching will aufs Parkett, Hertha BSC holt sich einen Großinvestor an Bord. Andere Klubs haben schon Erfahrungswerte dieser Art. Welches Potenzial haben solche Papiere?

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