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Jan Bergerhoff Dieses Start-up sagt großen Unternehmen, wen sie einstellen sollen

Zwei Unternehmer investieren in ein Kölner Start-up, das Zensuren einordnet und damit in die USA expandieren will.
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Das Start-up hat bislang 120.000 Uni-Abschlüsse verglichen. Quelle: Volker Lannert
Sart-up Case

Das Start-up hat bislang 120.000 Uni-Abschlüsse verglichen.

(Foto: Volker Lannert)

Zensuren ordnen die Welt, auch für Personalabteilungen. Dumm nur, dass so manche Hochschulnote kaum aussagekräftig ist: An der einen Fakultät ist die Note „Eins“ fast schon Standard, an der anderen eine kleine Sensation. Jan Bergerhoff, Mitgründer des Kölner Start-ups Case, hat für das Problem eine Lösung entwickelt: Per Datenbank vergleicht er die Noten der Absolventen und gewinnt so Personalabteilungen großer Unternehmen wie Porsche, McKinsey und Telekom als Kunden. Jetzt erhält Case einen einstelligen Millionenbetrag als Wachstumsfinanzierung von den Unternehmern Rolf Schrömgens (Trivago) und Thomas Alt (Metaio). Das sagte Bergerhoff dem Handelsblatt.

Seine Ambitionen sind groß: „Weltweit gibt es kein Unternehmen, das die Hochschulnoten der Bildungssysteme vergleichbar macht“, vermutet er. Mit dem eingesammelten Geld will er den US-Markt erobern, eine echte Herausforderung: Mehr als 4000 Hochschulen gilt es dazu zu bewegen, ihre Datensätze transparent zu machen. In Deutschland waren es nur 480, die Bergerhoff dank eines Projekts der Uni Bonn erfassen konnte. Zudem will er über eine kostenlose Version verstärkt ein Zertifikat für Bewerber vermarkten.

Bislang arbeiten sieben Menschen für Case, in den kommenden Monaten soll sich die Zahl verdoppeln. Mit über 120.000 verglichenen Abschlüssen war der Umsatz im vergangenen Jahr laut Bergerhoff sechsstellig. Die Bewertung vor dem Investment habe bei vier Millionen Euro gelegen.

Mehr: Jede Hochschule hat ihre eigenen Notenstandards. Diese zu vergleichen, wird für Personaler zunehmend zur Herausforderung.

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