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Johannes Fieber Ein neuer Chef soll Lidl in den USA auf die Erfolgsspur bringen

Die Karriere des neuen US-Chefs von Lidl begann einst als Packhilfe. Jetzt soll Johannes Fieber den Discounter in Übersee zum Erfolg führen.
22.08.2018 - 18:00 Uhr Kommentieren
Der neue Lidl-US-Chef kann jetzt beweisen, dass der Start in Übersee doch kein Fehler war. Quelle: Pressbild/Lidl
Johannes Fieber

Der neue Lidl-US-Chef kann jetzt beweisen, dass der Start in Übersee doch kein Fehler war.

(Foto: Pressbild/Lidl)

Neckarsulm Den Sommer über hat sich Lidl in den USA eine Atempause in der Expansion gegönnt. Doch jetzt treibt der neue US-Chef Johannes Fieber den Ausbau des Filialnetzes wieder voran. Gleich drei Neueröffnungen hat er für August und September geplant. Und mit dem neuen Markt in der Kleinstadt Bowie entert er erstmals den US-Bundesstaat Maryland.

Großes Aufheben macht das Unternehmen um die Neueröffnungen aber nicht. Im Gegensatz zu seinem Vorgänger Brendan Proctor, der bei Veranstaltungen und in Interviews bereitwillig für Lidl geworben hat, hält sich Fieber bisher öffentlich sehr zurück und konzentriert sich seit seinem Amtsantritt im Juni darauf, das Geschäft voranzubringen. Und das Unternehmen setzt große Hoffnungen in die Fähigkeiten des jungen Managers.

Fieber, der zuletzt sehr erfolgreich das Schwedengeschäft von Lidl geleitet hatte, hat den Discount von der Pike auf gelernt. In seinem LinkedIn-Profil weist der 34-Jährige sogar stolz darauf hin, dass er bei Aldi Süd als Packhilfe angefangen hat, absolvierte dann dort anschließend ein duales BWL-Studium.

Vor zehn Jahren wechselte er zu Lidl. Dort machte er rasch Karriere, war zunächst Vertriebsleiter in Deutschland und dann fünf Jahre Geschäftsführer in Italien, bevor er an die Spitze der schwedischen Tochter berufen wurde.

Sollte Fieber den Turnaround in den USA schaffen, dürften ihm in der Zentrale in Neckarsulm alle Türen offenstehen. Doch bis dahin ist es ein weiter Weg. Ursprünglich wollte der Discounter in Amerika im ersten Jahr 100 Läden eröffnen. Mit den geplanten Neueröffnungen im August und September werden es aber innerhalb von 15 Monaten nur 56 werden.

Damit haben sich die hohen Erwartungen der Geschäftsleitung nicht erfüllt. Das liegt an Fehlern bei der Standortwahl und bei der Gestaltung von Läden und Sortiment.

Mit der wieder aufgenommenen Expansion kann Fieber jetzt zeigen, ob mit einer neuen Strategie in den USA für Lidl doch noch ein Erfolg möglich ist.

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