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Premium Julian Riedelsheimer 99chairs-Chef geht mit gutem Gefühl in die Insolvenz

Für sein Einrichtungsportal benötigt Gründer Julian Riedelsheimer neues Geld. Weil er nicht schnell genug Investoren findet, wählt er die Insolvenz.
18.04.2018 - 17:38 Uhr
Der 29-Jährige richtet mit seinem Start-up 99chairs Büros ein. Quelle: Deutsche Startups
Julian Riedelsheimer

Der 29-Jährige richtet mit seinem Start-up 99chairs Büros ein.

(Foto: Deutsche Startups)

Düsseldorf Es war ein Schock für die Mitarbeiter. Julian Riedelsheimer hat ihnen auf einer „All-Hands“, wie er die Betriebsversammlung nennt, schlechte Nachrichten verkündet: Der Mitgründer des Berliner Start-ups 99chairs hat Insolvenz in Eigenverwaltung angemeldet. „Wir haben gleich alle Mitarbeiter versammelt, um ihnen alles in Ruhe zu erklären“, erzählt Riedelsheimer von den Abläufen am Dienstag.

Der 29-Jährige und seine Mitarbeiter benötigen mehr Kapital, um weiter zu wachsen. Das aber können die bisherigen Investoren nicht stemmen. Nun, sagt Riedelsheimer, sei er zusammen mit seinem Mitgründer Frank Stegert „mit ein paar neuen Investoren im Gespräch“ und hoffe auf einen Abschluss „in den nächsten Monaten“. Er verweist darauf, dass 99chairs, Spezialist für Büroeinrichtungen, bereits mehrere Tausend Kunden beraten hat.

Die Insolvenz in Eigenverwaltung nutzen immer mehr Unternehmen, um sich in Eigenregie und unter den Augen eines vom Gericht bestellten Sachwalters zu sanieren. Kleinere Firmen halten sich bei dieser Form der Sanierung noch zurück.

Möbel für Macher, Gründer und Co-Worker
Locker vom Hocker?
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Im Büro der Zukunft darf es ruhig ein wenig gelöster zugehen. Zwar ist nicht sofort ersichtlich, was darin steckt. Doch hier werden Gymnastikbälle, die selten schön aber in der Regel gut für den Rücken sind, nicht nur aufgepumpt, sondern auch noch fachgerecht aufgepimpt. Und zwar von der Firma Hock aus Engelskirchen, die den stylischen Sitzball unter der Marke Vluv vertreibt. Preise liegen, je nach Größe des Balls und Art des Materials, zwischen 99 und 349 Euro.

(Foto: Carina Kontio)
Für Profit und Powernapping
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Wie unsere Büros eingerichtet sind, sagt eine Menge aus über die Kultur eines Unternehmens. Früher undenkbar, halten zunehmend Wohnmöbel Einzug ins Office. Die Grenzen verwischen: Arbeitsplätze werden immer wohnlicher, und zuhause wird mehr gearbeitet. Der Herr sitzt übrigens auf einem samtweichen Sofa des dänischen Herstellers Wendelbo; ein bereits in dritter Generation geführtes Familienunternehmen, das 1955 in Aarhus gegründet wurde.

(Foto: Carina Kontio)
Büropause
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„Je näher ein Mensch am Boden sitzt, desto offener ist seine Einstellung und die Gespräche werden fruchtbarer“, sagte uns einmal der Europachef des Büromöbel-Herstellers Haworth, Henning Figge. Fürs nächste kreative Brainstorming dürfte sich daher dieses Möbelstück hier eignen, das gerade auf der Kölner Möbelmesse ausgestellt wird. Es hört auf den Namen „Napka“ und kommt von dem polnischen Hersteller Tabanda.

(Foto: Carina Kontio)
Mittagsschlaf für die Premium-Klasse
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Absolute Entspannung verspricht auch diese Liga hier von Vitra. Die MVS Chaise kostet gut 1.750 Euro und ist ein echter Design-Klassiker.

(Foto: Carina Kontio)
Sitzt du noch oder stehst du schon?
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Populär - und sowieso viel gesünder - ist aber auch das hier: Arbeiten im Stehen! Der Mensch ist schließlich nicht für langes Sitzen geschaffen. Also ran an den Tisch des Möbelherstellers Gera. Ein typisch mittelständisches Unternehmen, das seinen Firmensitz seit 1948 im thüringischen Frießnitz, nahe Gera, hat.

(Foto: Carina Kontio)
Besprechen im Stehen
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Immer häufiger finden Besprechungen und Meetings im Stehen statt. Wer keine acht oder zehn Stunden auf seinem Hinterteil hocken will, kann auch am Stehtisch der Berliner Firma System 180 arbeiten. Das Design der sogenannten K-Serie ist reduziert, schlicht und funktioniert nach Baukastensystem.

(Foto: Carina Kontio)
K Serie von System 180
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Sollten Sie aber trotzdem viel sitzen müssen, achten Sie darauf, Ihre Position regelmäßig zu verändern. Dadurch lassen sich einseitige Belastungen im Rücken vermeiden. Was auch noch hilft ist Aufstehen, Herumlaufen oder einfach mal paar Treppen zu steigen - für ein möglichst langes und gesundes Arbeitsleben.

(Foto: Carina Kontio)

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