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Katag-Chef Wie Modedienstleister Daniel Terberger um das Überleben des Mittelstandes kämpft

Der Modedienstleister Katag will Einzelhändlern helfen zu überleben. Nun steigt der Chef bei Modehaus.de ein, um die Digitalisierung anzutreiben.
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Erfolgreich im schwierigen Modemarkt. Quelle: imago/teutopress
Daniel Terberger

Erfolgreich im schwierigen Modemarkt.

(Foto: imago/teutopress)

Düsseldorf Die Modebranche macht seit Monaten mit düsteren Schlagzeilen von sich reden. Daniel Terberger kann und will in das allgemeine Wehklagen nicht einstimmen. Und das, obwohl der 51-jährige Chef und Inhaber des Modedienstleisters Katag ein Realist ist.

„Ich halte viel davon, die wichtigen Themen mit Augenmaß anzugehen“, sagt Terberger, der 350 mittelständische Modehäuser mit Eigenmarken wie „Basefield“ oder „Toni Gard“ beliefert, ihnen bei EDV, Marketing und sozialen Medien hilft. Jetzt hat er sich an Modehaus.de aus Hameln beteiligt, das seine angeschlossenen Händler fit machen will für das Digital-Zeitalter.

Denn das ist ein Grundanliegen des Bielefelder Unternehmers, der mit Begeisterung über seine Branche redet: Er glaubt fest an die Zukunft des mittelständischen Modehandels. Dem will er helfen zu überleben. „Wir wollen den Händlern Module für etwas mehr Individualität anbieten, die zu ihrer Region und zu ihren Kunden passen“, sagt Terberger.

Bisher schlägt sich der Katag-Chef, der die 95 Jahre alte Firma seit 2001 führt, gut im Vergleich zur übrigen Modebranche. Im Jahr 2017 wuchs der Umsatz gegen den Trend leicht auf 1,1 Milliarden Euro. Auch für 2018 rechnet er wieder mit einem Plus.

Seine Leistung ist in der Branche anerkannt. „Daniel Terberger ist mit seinem strategischen Denken seinen Kunden oft weit voraus“, lobt Berater Franz Maximilian Schmid-Preissler. Das Modegeschäft hat Terberger zu einem vermögenden Mann gemacht, der sich schon mal in bunten Blättern mit seiner Frau Elizabeth Herzogin in Bayern zeigt.

Doch auch im Privatleben verliert er nicht die Bodenhaftung. Mit seiner Familie lebt er auf einem Bauernhof am Chiemsee. Aber meistens ist Terberger in Sachen Mittelstand unterwegs. So sitzt er im Beirat der S.-Oliver-Gruppe, die unruhige Zeiten erlebt. Inhaber Bernd Freier hat sich erst vor Kurzem wieder einmal vom CEO getrennt und führt nun selbst die Geschäfte. Aber mit starken Unternehmerpersönlichkeiten kommt Netzwerker Terberger gut klar.

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