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Kathrin und Stefan Tewes Mit diesem neuen Konzept will Coffee Fellows in Berlin punkten

Das Kaffeehaus-Ehepaar Tewes wagt sich mit einem neuen Geschäftsfeld in die deutsche Hauptstadt. Im Europaviertel will es einen ganzen Food-Court verwalten.
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2018 erzielten die Tewes in 217 Filialen rund 86 Millionen Euro Umsatz. Quelle: Landes, Hans Juergen
Gründer-Ehepaar Tewes

2018 erzielten die Tewes in 217 Filialen rund 86 Millionen Euro Umsatz.

(Foto: Landes, Hans Juergen)

Nach einer regelrechten Übernahmewelle ist vom Boom der kleinen Coffee-Shop-Ketten in Deutschland nicht mehr viel übrig. Derzeit wird etwa die Hamburger Kette Balzac auf die internationale Marke Espresso House umgeflaggt. Eine Ausnahme bildet die Gründung von Stefan und Kathrin Tewes. Ihre Kette Coffee Fellows erfindet in ihrem 20. Geschäftsjahr ein neues Geschäftsfeld – an prominenter Stelle.

Die beiden Münchener wagen sich nach Berlin an den Hauptbahnhof. Im Europaviertel, das dort seit einiger Zeit entsteht, wollen sie einen ganzen Food-Court verwalten. Das Bürogebäude „The Cube“ soll bis zu acht Gastronomie-Einheiten bekommen. Eine davon soll eine Coffee-Fellows-Filiale werden, die übrigen wollen die beiden 51 und 48 Jahre alten Unternehmer an andere Betreiber untervermieten.

„Bei der Besetzung des Food-Courts setzen wir bewusst nicht auf alteingesessene und bewährte Systemkonzepte“, teilte Stefan Tewes mit. „Vielmehr suchen wir nach innovativen, trendigen Foodlösungen, die dem lifestyleorientierten Kunden neue Impulse geben.“

Mit dabei sind der norddeutsche Konkurrent Campus-Suit, der Hamburger Reissandwich-Laden Sando & Ichi und das Düsseldorfer Salatkonzept Make. Die beiden Letztgenannten haben bislang jeweils nur eine einzige Filiale. Auch in Herzogenaurach werden der ehemalige Berater und seine Gattin mit dem neuen Geschäftszweig aktiv. Für das Puma Outlet, das im kommenden Jahr eröffnen soll, haben sie ebenfalls erste Untermieter gefunden.

Coffee Fellows gehört zu 78 Prozent einer neuen Familienholding der Ehepartner. Den Rest hält das Konsortium BWK, an dem unter anderem die LBBW und die Wüstenrot-Gruppe beteiligt sind. 2018 erzielten die Tewes in 217 Filialen rund 86 Millionen Euro Umsatz. Auf der Messe Internorga in Hamburg bekam ihr Unternehmen in diesem Frühjahr den „Food Service Preis“. Begründung: Sie seien in Deutschland an Starbucks vorbeigezogen.

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