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Kultmarke Levi’s-Chef Chip Bergh will die Jeans-Legende zurück an die Börse bringen

Der frühere P&G-Manager hat die Jeans-Kultmarke wieder cool gemacht. Die erfolgreichen Nieten sollen nun sogar ihr Comeback auf dem Parkett feiern.
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Comeback für angestaubte Levi‘s Jeans. Quelle: picture alliance / ZUMAPRESS.com
Chip Bergh

Comeback für angestaubte Levi‘s Jeans.

(Foto: picture alliance / ZUMAPRESS.com)

New YorkJeder von uns kann eine Levi’s-Story erzählen“, sagte Chip Bergh kürzlich in einem Interview mit dem sozialen Netzwerk LinkedIn. In schwarzer Jeansjacke über dem T-Shirt erklärt der drahtige 61-Jährige, warum er vor sieben Jahren von Procter & Gamble (P&G) zum angeschlagenen Jeans-Hersteller gewechselt ist. Schon im kommenden Frühjahr könnte die Kultmarke aus San Francisco auch eine Börsenstory erzählen.

Nach einem Bericht des Fernsehsenders CNBC bereitet Bergh den Börsengang vor. Levi Strauss könnte Aktien im Wert von bis zu 800 Millionen Dollar am Markt platzieren – bei einer Gesamtbewertung von fünf Milliarden Dollar. Genau genommen wäre es eine Rückkehr an die Börse: 1971 hatte sich Levi Strauss schon einmal aufs Parkett gewagt. 13 Jahre später nahmen die Eigentümer die Aktien jedoch wieder vom Markt.

Auch heute noch liegt das 1853 gegründete Unternehmen in den Händen der Nachfolger des bayrischen Immigranten Levi Strauss. Der hatte die besonders haltbaren Hosen für die Goldsucher patentieren lassen und damit später die Welt erobert.

James Dean, Steve Jobs, Barack Obama – sie alle trugen die legendäre 501. In den 90er-Jahren erreichte Levi‘s seinen Höhepunkt. Doch dann ging es bergab. Die Marke war nicht mehr angesagt. Es fehlte eine klare Strategie und gutes Marketing.

2011 holte das Unternehmen deshalb den Konsumgüterspezialisten Bergh an Bord. Er hatte die Rasiererfirma Gillette, die Procter & Gamble für 57 Milliarden Dollar übernommen hatte, erfolgreich integriert. Als der Anruf von Levi’s kam, war er 54.

„Make this company great again“ hat er sich zum Motto gemacht. Und er legt Wert darauf, dass er den Spruch vor Donald Trump erfunden hat. Bergh setzt erfolgreich auf Millennials, lässt die Jeans per Laser statt mit Chemikalien altern und macht sich für stärkere Waffenkontrollen stark. Die Schulden hat er halbiert. 2017 setzte Levi’s fünf Milliarden Dollar um – so viel wie seit einem Jahrzehnt nicht mehr. Das könnte auch die Börse überzeugen.

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