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Modebranche Bei Marc O’Polo geht es bergauf

Das deutsche Modeunternehmen Marc O’Polo wächst wieder profitabel. Den Erfolg verdankt das Unternehmen vor allem dem Chef Dieter Holzer.
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Bei der Modemarke Marc O'Polo geht es wieder bergauf. Quelle: dpa
Dieter Holzer

Bei der Modemarke Marc O'Polo geht es wieder bergauf.

(Foto: dpa)

Hamburg Als Dieter Holzer den Chefposten bei Marc O’Polo übernahm, war mancher in der Branche skeptisch. Doch zwei Jahre später hat er das Modeunternehmen aus Stephanskirchen bei Rosenheim auf Wachstumskurs gebracht. Wie das Handelsblatt vorab erfuhr, hat der 55-Jährige den Umsatz im Geschäftsjahr 2018/19, das am 31. Mai endete, um 7,3 Prozent auf 472 Millionen Euro gesteigert. Das nicht genannte operative Ergebnis hat er mehr als verdoppelt. Das ist nach Unternehmensangaben das beste Ergebnis seit fünf Jahren.

Sein Vorgänger Alexander Gedat musste 2017 gehen, weil der Umsatz zwei Jahre hintereinander stagniert hatte. Marc O’Polo-Inhaber Werner Böck verlor deshalb die Geduld und trennte sich von Gedat – ausgerechnet nach der großen Party zum 50-jährigen Firmenjubiläum mit Robbie Williams.

Dieter Holzer erwartet auch im laufenden Geschäftsjahr wieder „ein profitables Wachstum“. Er setzt vor allem auf die Digitalisierung und weitere Internationalisierung. Bereits im vergangenen Jahr wuchs das Onlinegeschäft um knapp 15 Prozent. Am stärksten wuchs die Denim-Sparte, die sich an junge Kunden richtet, mit einem Umsatzplus von 27 Prozent.

Der Erfolg dürfte nicht nur den bayerischen Marc O’Polo-Inhaber Werner Böck, sondern vor allem Holzer selbst freuen. Der musste ansehen, wie sein früherer Arbeitgeber Tom Tailor in Hamburg von einer Krise in die nächste rutschte und jetzt um das Überleben kämpft.

Mehr: Die Modemarke Tom Tailor steckt in einer Krise. Mit einem Darlehen gewinnt das Unternehmen nun ein wenig Zeit, doch die Zukunft ist weiter offen.

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