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Motorsägenhersteller Stihl-CEO Bertram Kandziora: Der Zuversichtliche

In der Coronakrise zahlt sich für den Hersteller von Motorsägen die vorsichtige Unternehmensführung mit viel Eigenkapital und hoher Fertigungstiefe aus.
28.04.2020 - 14:49 Uhr Kommentieren
Der Manager führt Stihl seit 15 Jahren. Quelle: Pressebild
Bertram Kandziora

Der Manager führt Stihl seit 15 Jahren.

(Foto: Pressebild)

Stuttgart Um eine Kennziffer werden viele Mittelständler Stihl-Chef Bertram Kandziora, 64, beneiden. Mit einer Eigenkapitalquote von 70 Prozent muss der Fremdmanager so schnell keine Liquiditätsprobleme fürchten.

Das mit Motorsägen groß gewordene Unternehmen der Familie Stihl kann flexibel auf die Krise reagieren. Während Mitte März andere Unternehmen sich auf den Shutdown einstellten, füllte Stihl die Lager auch mit Vorprodukten. „Wir wollen lieferfähig bleiben, auch wenn die Lagerhaltung Kapital bindet“, sagt Kandziora.

Zur Krisenfestigkeit trägt auch die hohe Fertigungstiefe mit im Durchschnitt über 50 Prozent bei. Entziehen kann sich auch Stihl dem Konjunktureinbruch nicht.

Nach starkem Januar und Februar und einem Minus von zehn Prozent im März endete das erste Quartal auf Vorjahresniveau. Die Kapazitäten sind weniger ausgelastet, aber Kurzarbeit ist noch nicht nötig. „Da viele Händlergeschäfte geschlossen sind, gehen wir von einem nennenswerten Rückgang im zweiten Quartal aus“, erwartet Kandziora.

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    Als Reaktion verkauft Stihl seit März jetzt auch seine Geräte online. Das Projekt wurde wegen Corona vorgezogen. „Wir bleiben mittelfristig optimistisch“, sagt Kandziora.

    Mehr: Die Brüder Kai-Uwe und Markus Kapler ebnen Ladenbesitzern den Weg in den digitalen Einzelhandel.

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