Benachrichtigung aktivieren Dürfen wir Sie in Ihrem Browser über die wichtigsten Nachrichten des Handelsblatts informieren? Sie erhalten 2-5 Meldungen pro Tag.
Fast geschafft Erlauben Sie handelsblatt.com Ihnen Benachrichtigungen zu schicken. Dies können Sie in der Meldung Ihres Browsers bestätigen.
Benachrichtigungen erfolgreich aktiviert Wir halten Sie ab sofort über die wichtigsten Nachrichten des Handelsblatts auf dem Laufenden. Sie erhalten 2-5 Meldungen pro Tag.
Jetzt Aktivieren
Nein, danke

Musikindustrie Wie Jay Z es zum ersten Hip-Hop-Milliardär gebracht hat

An dem US-Sänger führt in der Musikindustrie kein Weg vorbei. Die Grundlagen für seine Karriere erwarb er sich als Teenager im Drogenhandel.
Kommentieren
Der Rapper ist ein Multitalent und nicht nur musikalisch erfolgreich. Quelle: USA TODAY Sports
Jay Z

Der Rapper ist ein Multitalent und nicht nur musikalisch erfolgreich.

(Foto: USA TODAY Sports)

DüsseldorfEr war stets mehr als ein Rapper. „Ich bin kein Geschäftsmann. Ich bin das Geschäft, Mann“, singt Jay Z. Die Zeilen stammen aus einem Gastauftritt in einem Song von Kanye West.

Der Superstar war einer von vielen Künstlern, die Jay Z unter Vertrag nahm. Gegründet 1995, war sein Musiklabel Roc-a-Fella Records anfangs Notwehr. Kein Musikverlag wollte sich mit einem Unbekannten einlassen, der über das Leben im Getto sang.

Jay Z machte aus seiner Not eine Tugend und wirtschaftete in die eigene Tasche. Er verkaufte Musik, Mode, Filme. Nach Berechnungen des US-Magazins „Forbes“ ist er nun Milliardär.

Musik macht dabei den kleinsten Teil seines Vermögens aus. Seine Anteile am Champagnerhersteller Armand de Brignac und Cognacproduzenten D‘Usse liegen bei 410 Millionen Dollar. Der Rapper hat sich beim Fahrdienstleister Uber eingekauft und ist am Musik-Streaming-Service Tidal beteiligt. Seine Kunstsammlung soll 50 Millionen Dollar wert sein.

Seine Leben ist keine Bilderbuchgeschichte. Geboren 1969 als Shawn Carter, wuchs er mit drei Geschwistern im Getto in Brooklyn auf. Seine Kindheit war von der Crack-Epidemie geprägt. Sein Vater wurde abhängig und verließ die Familie, als Shawn zwölf Jahre alt war. Shawn begann, selbst Drogen zu verkaufen.

Eine ebenso lehrreiche wie lebensgefährliche Zeit brach an. Drogenhandel sei eine gute Grundlage für andere Geschäftsaktivitäten, sang Jay Z später. Es gelte, eine Nachfrage zu schaffen, vernünftig zu wirtschaften und sich die Konkurrenz vom Hals zu halten. Auf Nachfrage räumte er einen Unterschied ein: Das Geschäft kann einen umbringen. Man müsse früh nach einem Ausstieg suchen.

Grafik

Das gelingt nicht allen. Gemeinsam mit Tupac Shakur und Christopher Wallace gilt Jay Z vielen als einer der drei besten Rapper aller Zeiten. Alle stammen aus ähnlichen Verhältnissen. Shakur und Wallace wurden im Alter von 25 Jahren ermordet. Jay Z wird bald 50 und lebt mit Ehefrau Beyoncé und seinen drei Kindern das Leben eines Milliardärs. Er hat es geschafft.

Mehr: Musikstreaming krempelt die Branche um: Statt Singles und Alben entscheiden Playlists über den Erfolg von Künstlern. Lesen Sie hier, wie Spotify die Musik- und Festivalbranche für immer verändert.

Handelsblatt Zukunft Mittelstand Newsletter
Startseite

Mehr zu: Musikindustrie - Wie Jay Z es zum ersten Hip-Hop-Milliardär gebracht hat

0 Kommentare zu "Musikindustrie: Wie Jay Z es zum ersten Hip-Hop-Milliardär gebracht hat"

Das Kommentieren dieses Artikels wurde deaktiviert.

Serviceangebote