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Nimbus Health Linus Weber wagt den Neustart mit Cannabis

In dem neuen Markt will der Betriebswirt einen Großhandel aufbauen und Apotheken beliefern. Finanziell unterstützt wird er von befreundeten Investoren.
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Wenn ab 2020 voraussichtlich weitere Blütenimporte aus Portugal und Dänemark möglich werden, möchte Weber das Geschäft ausbauen. Quelle: AP
Cannabis

Wenn ab 2020 voraussichtlich weitere Blütenimporte aus Portugal und Dänemark möglich werden, möchte Weber das Geschäft ausbauen.

(Foto: AP)

Düsseldorf Zuletzt hat er beim Dialysekonzern Fresenius Medical Care gearbeitet. Jetzt wagt sich Linus Maximilian Weber mit seiner Nimbus Health GmbH in den Handel mit medizinischem Cannabis in Deutschland vor. Der 28-jährige studierte Kaufmann agiert in einem vielversprechenden Markt, in dem die Importmengen aber begrenzt sind.

Die erforderlichen Genehmigungen hat er seit Kurzem in der Tasche. Aktuell hat sich Weber mit zwölf weiteren Händlern um die begehrte Ware von Hauptlieferant Bedrocan aus Holland beworben. Zunächst will er von Frankfurt aus im kleinen Maßstab mit der Belieferung von 13 Standorten im neu gegründeten Verband der Cannabis versorgenden Apotheken starten. Wenn ab 2020 voraussichtlich weitere Blütenimporte aus Portugal und Dänemark möglich werden, möchte Weber das Geschäft ausbauen.

Der Betriebswirt steigt in das Geschäft mit Cannabis ein. Quelle: Xing
Linus Weber

Der Betriebswirt steigt in das Geschäft mit Cannabis ein.

(Foto: Xing)

Die Motivation, im Cannabis-Geschäft zu starten, entstand aus dem Kontakt mit einem Dialyse- und Schmerzpatienten, der durch den Konsum von Cannabis echte Linderung verspürte. „Cannabis ist kein Wunderheilmittel. Aber es kann eine sinnvolle Ergänzung im Medikamentenplan sein“, sagt Weber.

Finanziell unterstützt wird er von den befreundeten Investoren Maximilian Waldmann und Frederic Haitz, die die Reise-Plattform Conichi gründeten.

Mehr: Die schrittweise Legalisierung von Cannabis lockt in den USA Unternehmer und Hedgefonds auf den Markt – doch die unklare Rechtslage hat kuriose Folgen.

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