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Reiseplattform Das Start-up GoEuro ändert seinen Namen für die globale Expansion in Omio

Das Berliner Start-up bereitet seine Expansion nach Asien und in die USA vor. Doch erst einmal wird der Gründungsname globalisiert.
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BerlinErste Anzeichen für eine Expansion hat es bereits im vergangenen Herbst gegeben: Zu diesem Zeitpunkt setzte die Reiseplattform GoEuro ihre bislang größte Finanzierungsrunde auf. 150 Millionen US-Dollar kamen unter Beteiligung bekannter Start-up-Investoren wie Kinnevik, Temasek und Hillhouse Capital zusammen. Die Zahl der Investoren stieg damit auf acht, sodass GoEuro dadurch seinen Finanzierungsrahmen auf 300 Millionen Dollar verdoppelte.

Ein Indiz dafür, dass nun die nächste große Expansion der Reiseplattform bevorstehen könnte. Doch bevor GoEuro andere Kontinente ins Visier nimmt, wird erst einmal der Name geändert. An diesem Donnerstag firmiert GoEuro in Omio um und schüttelt auch im Namen die Begrenzung auf Europa ab.

„Unsere geschäftlichen Ambitionen gehen weit über Europa hinaus”, erklärt GoEuro-Gründer Naren Shaam. „Ein weltweit funktionierendes Buchungssystem für Transportdienstleistungen in einem einzigen Dienst existiert noch nicht und wir wollen die Ersten sein, die ein Produkt dieser Art anbieten.“

Bislang ist das Start-up mit Sitz in Berlin in 35 europäischen Ländern aktiv, in 15 Ländern wird das volle Buchungsprogramm angeboten. Monatlich registriert das Jungunternehmen 27 Millionen Suchanfragen. GoEuro bündelt Bahn-, Bus- und Flugrouten und bietet die Möglichkeit zur Direktbuchung ganzer Reiserouten quer durch den Kontinent. Auch ein Preisvergleich der Reisealternativen ist möglich.

Das war der Traum des Inders Naren Shaam, den es auf seinen Reisen vor knapp zehn Jahren auch nach Europa verschlug. Sein Problem teilten viele Ausländer: Sie fanden sich in der unübersichtlichen Buchungslandschaft von Eisenbahnen, Fernbusunternehmen und Fluggesellschaften nicht zurecht. So war die Idee für Shaams Start-up geboren. eine Buchungsplattform, die Sprachen und unterschiedlichste Ticketingsysteme überwindet. GoEuro ging 2013 an den Start.

Das Berliner Start-up bereitet seine Expansion nach Asien und in die USA vor. Quelle: obs
App des Start-ups Omio

Das Berliner Start-up bereitet seine Expansion nach Asien und in die USA vor.

(Foto: obs)

Heute beschäftigt das Start-up mehr als 300 Mitarbeiter im Berliner Stadtteil Prenzlauer Berg. Das Geschäftsmodell besteht darin, Reiseanbieter davon zu überzeugen, ihre Daten für Suchanfragen und für Buchungen zur Verfügung zu stellen. Auch die technische Verknüpfung der unterschiedlichsten Buchungssysteme ist nicht trivial, wie der operative Vorstand (COO) des Unternehmens Malte Cherdron erläutert.

Nachdem der europäische Markt nun weitgehend abgedeckt sei, sagt Cherdron, sei es der „natürliche nächste Schritt“ weltweit nach weiteren interessanten Märkten Ausschau zu halten. Nähere Angaben dazu, also welche Region oder welches Land das Start-up sich nun als nächstes vornimmt, wollte er nicht machen. Interessante Märkte seien aber zweifellos China, Japan, Südostasien wie auch Südamerika. Selbst Nordamerika beginne mit dem Aufbau eines Public Transports.

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