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Robo Wunderkind Diese Spielbox für Kinder besteht aus Klötzen und einer App

Anna Iarotska aus Wien will mit ihrem Start-up schon Vierjährige spielerisch an die Robotik und das Programmieren heranführen.
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Die Klötze haben unterschiedliche Farben, die Kinder in der zugehörigen App wieder finden. Quelle: Robo Wunderkind
Robo Wunderkind

Die Klötze haben unterschiedliche Farben, die Kinder in der zugehörigen App wieder finden.

(Foto: Robo Wunderkind)

München Es ist bunt, es leuchtet und es macht Geräusche? Wenn ein Spielzeug diese drei Kriterien erfüllt, sorgt das bei Kindern in aller Regel für gute Laune. Die Spielbox des österreichischen Start-ups Robo Wunderkind erfüllt zwar diese Merkmale, aber erst nachdem sich die Kinder kräftig ins Zeug gelegt haben.

Denn bevor ein Geräusch ertönt, müssen sie ihren Roboter aus Klötzen zusammenbauen und per App programmieren. Das geht so leicht, dass schon Vierjährige loslegen können. „Unser Ziel ist es, bei Kindern Interesse am Programmieren zu wecken“, sagt Gründerin und CEO Anna Iarotska, während sie routiniert die Bausteine zusammensteckt.

Die Klötze haben unterschiedliche Farben, die Kinder in der zugehörigen App wieder finden. Mit nur wenigen Handgriffen weist Iarotska den Klötzen Aufgaben zu und schon dreht sich das Gebilde. Es gebe auch andere Bausets für Kinder, aber erst ab dem Teenager-Alter. „Wir wollten aber schon kleine Kinder ansprechen, weil sie offen für neue Entdeckungen sind“, sagt Iarotska am Rande der Start-up-Konferenz Bits and Pretzels.

Die 35-Jährige ist in der Ukraine geboren und lebt seit ihrem BWL-Studium in Wien. Vor drei Jahren hat Iarotska ihren Job bei einer Immobilienbank hingeworfen, um sich voll auf das Start-up zu konzentrieren. Gefördert wurden sie und ihre Mitgründer nicht nur von österreichischen Geldgebern, sondern sie nahmen auch an einem Accelerator-Programm in China teil.

Dort befindet sich auch die Fertigung, die Spielbox ist seit Dezember auf dem Markt. Die Kunden kommen aus über 60 Ländern – praktischerweise lässt sich der Roboter mit bunten Symbolen steuern und nicht mit Textbefehlen. Davon profitieren nicht nur die kleinen Kinder – so lässt sich das Produkt auch ohne Probleme weltweit vertreiben.

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