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Sebastian Mertes Matratzen-Start-up Emma holt Finanzexperten für die Expansion

Sebastian Mertes wechselt von Permira zum Matratzen-Start-up Emma. Er bringt eine wichtige Qualifikation mit: Erfahrung bei einem Börsengang.
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Der Finanzchef soll Emma neue Impulse geben. Quelle: Fotostudio T.W. Klein
Sebastian Mertes

Der Finanzchef soll Emma neue Impulse geben.

(Foto: Fotostudio T.W. Klein)

Düsseldorf Eine Zeit lang schien es, als reiche schon ein lustiger Vorname, um erfolgreich Matratzen über das Internet zu verkaufen. Die Produkte hießen Eve, Casper, Bruno, Emma, Smood oder Muun. Doch nach nur rund drei Jahren hat sich die Spreu vom Weizen getrennt.

Einige der Start-ups gingen vorübergehend in Insolvenz und wurden übernommen, wie beispielsweise Muun. Andere wie Eve haben sich vom hart umkämpften deutschen Markt zurückgezogen.

Emma dagegen hat nicht nur durchgehalten, sondern expandiert. Rund 260 Mitarbeiter hat das Unternehmen mittlerweile. Zuletzt kam fast jedes Quartal ein neuer Markt dazu, nach Indien und Hongkong bereitet das Management gerade den Start in China vor.

Und nun soll ein neuer Finanzchef zusätzliche Impulse geben: Sebastian Mertes wechselt von der Private-Equity-Gesellschaft Permira zu Emma. „Wir wachsen im Rekordtempo und behaupten uns in einem sehr kompetitiven Markt. Da ist seine Finanz-Expertise von großem Vorteil“, sagt Dennis Schmoltzi, Gründer und CEO von Emma.

„Emma wird in diesem Jahr auf einer Basis von nur fünf Millionen Euro Investorengeldern einen profitablen Umsatz von deutlich über 100 Millionen Euro erreichen“, beschreibt Mertes, warum ihn der Wechsel gereizt hat. Einen derart effizienten Kapitaleinsatz schaffe etwa eines von hundert Unternehmen, sagt er.

Der 32-Jährige soll ein 30-köpfiges Team führen und verschiedene Bereiche verantworten, darunter Accounting & Tax, Controlling, Compliance & Legal sowie Business Intelligence. Schmoltzi, der bisher auch die Aufgaben des CFO übernommen hatte, wird sich auf die Organisationsentwicklung konzentrieren.

Mertes hatte bei Permira auch die Beteiligung am Softwareunternehmen Teamviewer betreut. Dort hatte er zuletzt auch den Börsengang der Firma begleitet – eine Qualifikation, die auch bei Emma in Zukunft vielleicht nicht ganz unwichtig sein könnte, wenn die Expansion in diesem Tempo weitergeht.

Mehr: Permiras Deutschland-Chef bekräftigt im Interview das langfristige Interesse an Teamviewer und spricht über die Rolle von Tech-Werten in Frankfurt.

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