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Sportmarken 24 Wie Gründerin Valeska Benner Ladenbesitzern den Weg ins Internet ebnen will

Benner bietet Firmen ein IT-System, mit dem sie Ware auf Onlineplattformen verkaufen können. Ein Vertrag mit Intersport könnte den Durchbruch bringen.
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Ein neuer Vertrag mit Intersport könnte der Durchbruch für die Jungunternehmerin bedeuten. Quelle: Sportmarken 24
Valeska Benner

Ein neuer Vertrag mit Intersport könnte der Durchbruch für die Jungunternehmerin bedeuten.

(Foto: Sportmarken 24)

München Valeska Benner bezeichnet sich selbst als leidenschaftliche Skifahrerin. Zudem ist sie ausgebildete Fitnesstrainerin. Die Gründerin von Sportmarken 24 kennt sich in Sportläden daher aus eigener Erfahrung gut aus. Sie weiß: Viele Geschäfte kämpfen ums Überleben, weil die Kunden immer häufiger im Netz einkaufen.

Mit ihrem Start-up tritt die 35-Jährige jetzt an, den Shops den Weg ins Internet zu bahnen. Vergangenes Jahr lancierte die ehemalige Unternehmensberaterin ihr Angebot, mehr als 150 Geschäfte haben sich ihr angeschlossen. Nun hat Benner einen Vertrag mit dem Händlerverbund Intersport geschlossen. Es könnte der Durchbruch für sie sein.

Benner ermöglicht Geschäftsinhabern, ihre Bestände auf Internetmarktplätzen zu präsentieren. Vorbild ist Schuhe 24, eine Firma ihres Mannes Dominik Benner mit einem ähnlichen Konzept für Schuhgeschäfte. „Für Händler ist es ein enormer Aufwand, das Onlinegeschäft selbst zu betreiben“, sagt die Allgäuerin.

Sie bietet Ladenbesitzern daher ein IT-System an, mit dem diese ihre Ware einfach auf allen großen Onlineplattformen verkaufen können. Unter dem Namen Sportmarken 24 tauchen die Angebote auf Marktplätzen von Amazon über Ebay bis Real auf. „Für die Geschäftsinhaber besteht kein Risiko, und sie müssen kaum Geld in die Hand nehmen“, so Brenner.

Der Vertrag mit Intersport ist für Benner enorm wichtig, dadurch wird ihr Unternehmen bekannt unter den rund 1 000 Kaufleuten der Genossenschaft. Die Zahl der Anfragen sei sprunghaft gestiegen, seit die Verbundgruppe intern Anfang August über die Kooperation informierte.

Benner trifft den Nerv der Zeit. „Der Druck im Handel ist weltweit spürbar. Deshalb müssen wir Lösungen präsentieren“, begründet Markus Gunnesch, Leiter Unternehmensstrategie von Intersport, die Zusammenarbeit. Da die Geschäfte allesamt selbstständigen Händlern gehören, hat die Zentrale keinen unmittelbaren Einfluss darauf, was die Kaufleute tun und lassen. Sie kann lediglich Empfehlungen abgeben.

Rainer Wolf war einer der Ersten, der bei Sportmarken 24 mitgemacht hat. Weil sich der Eigentümer von vier Sportläden im Raum Ulm einen eigenen Onlinestore nicht leisten kann, sah Wolf in der Plattform die Chance, am boomenden Internethandel teilzunehmen. „Das funktioniert sehr gut und reibungslos“, beteuert Wolf.

Benner hat ihr Unternehmen im Frühjahr 2018 gegründet und von Anfang an auf Expertise aus dem Handel gesetzt. Wichtigster Partner und gleichzeitig Anteilseigner ist Jochen Kiegele, der sechs Sportgeschäfte im Rhein-Main-Gebiet betreibt.

Ziel der Mutter von zwei Kindern ist es, auf 500 angeschlossene Geschäfte zu kommen. Mit dem derzeit siebenköpfigen Team ist das kaum zu schaffen. Daher braucht Benner unbedingt zusätzliches Personal. „Ich würde gerne mehr Mitarbeiter einstellen, aber es ist schwer, die passenden Leute zu finden“, klagt sie. Dabei könnte dies für sportbegeisterte Informatiker genau der richtige Arbeitsplatz sein.

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