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Stefan Groschupf Seriengründer sammelt 14,5 Millionen US-Dollar für sein KI-Start-up Automation Hero ein

Stefan Groschupf hat eine KI Plattform zur Automatisierung von Geschäftsprozessen entwickelt. Nun hat er von namhaften Investoren viele Millionen für sein KI-Unternehmen eingesammelt.
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Der in Halle geborene Groschupf hat früh die Open Source Software Hadook mitprogrammiert und 2009 das Big-Data-Analyse-Unternehmen Datameer mitgegründet. Quelle: Stefan Groschupf
Stefan Groschupf

Der in Halle geborene Groschupf hat früh die Open Source Software Hadook mitprogrammiert und 2009 das Big-Data-Analyse-Unternehmen Datameer mitgegründet.

(Foto: Stefan Groschupf)

Viele Vertriebsleute müssen ständig ihre Daten pflegen, das kostet Zeit, die ihnen für ihre Kunden fehlt. Das von Stefan Groschupf gegründete Start-up, das als Sales Hero gestartet ist und ab sofort Automation Hero heißen wird, hat eine KI Plattform zur Automatisierung von Geschäftsprozessen entwickelt. Personifiziert als persönlicher Assistent mit dem Namen Robin kann das System zum Beispiel für Vertriebsmitarbeiter zeitraubende, häufig wiederkehrende Aufgaben wie Datenpflege oder Kostenabrechnungen erledigen.

In einer zweiten Finanzierungsrunde, angeführt vom renommierten europäischen Investor Atomico, bekommt Automation Hero nun 14,5 Millionen US-Dollar. Insgesamt hat das Unternehmen inzwischen 19 Millionen US-Dollar an Investorengeldern eingesammelt.

Ben Blume von Atomico wird künftig im Verwaltungsrat von Automation Hero sitzen. Darüber hinaus hatte Groschupf in der vorherigen Finanzierungsrunde auch Signals VC, den Wagniskapitalarm der Signal Iduna als Investor gewonnen. „Die Versicherungsbranche zählt zu den interessiertesten Kunden“, erzählt Groschupf. Insgesamt sei er mit zehn Versicherungen in Deutschland im Gespräch oder habe sie als Kunden gewonnen, berichtet er. Namen darf er indessen nicht nennen.

Während Automation Hero hierzulande noch recht unbekannt ist, aber neben dem Hauptsitz San Francisco auch in Berlin eine Dependance betreibt, ist Stefan Groschupf in Fachkreisen eine Größe. Mit seinen 25 Jahren Erfahrung auf beiden Seiten des Atlantiks sei Groschupf ein extrem erfahrener Gründer und hervorragender Technologe. Atomico setzt darauf, dass der Gründer erneut ein extrem schnell wachsendes Unternehmen wie Datameer aufbaut. „Die große Nachfrage in Deutschland, den USA und überall überzeugten uns als Lead-Investor“, sagt Blume.

Der in Halle geborene Groschupf hat früh die Open Source Software Hadoop mitprogrammiert und 2009 das Big-Data-Analyse-Unternehmen Datameer mitgegründet. Die wichtigsten US-Konzerne setzen auf die Analyse-Software von Datameer und insgesamt sammelte das Unternehmen mehr als 130 Millionen Euro Wagniskapital ein. Vor gut anderthalb Jahren stieg Groschupf aus, und gründete Sales Hero. Die Motivation: Auch die besten Vertriebsleute verbrachten zu wenig Zeit bei ihren Kunden und zu viel Zeit mit ihren Daten. Mit dem Geld plant Groschupf nun die internationale Expansion.

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