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Stephan Tahy Deutschlandchef von DeLonghi steigt ins Geschäft mit Premium-Kaffeevollautomaten ein

Der Italiener Stephan Tahy tritt ins Geschäft mit hochpreisigen Kaffeeautomaten ein – und greift Marktführer Jura an. Er will damit auch das Image der Marke heben.
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Der 52-Jährige kam von Mattel zu DeLonghi. Quelle: obs
Stephan Patrick Tahy

Der 52-Jährige kam von Mattel zu DeLonghi.

(Foto: obs)

HamburgDer Deutschlandchef des italienischen Küchengeräte-Herstellers DeLonghi, Stephan Tahy, arbeitet sich vor ins Premiumsegment bei Kaffeevollautomaten. Eine bereits 2018 auf der Messe Ifa vorgestellte Maschine soll mit etwas Verspätung in der zweiten Jahreshälfte für Preise um 2.500 Euro in den Handel kommen. Das sagte Tahy dem Handelsblatt.

Dazu will er Ende des Jahres eine Werbekampagne im Fernsehen und im Netz starten. „Wer in der Lage ist, Maschinen im Premiumbereich zu etablieren, sichert Marge für Hersteller und Handel“, begründete er den Einstieg ins Hochpreissegment. Bislang verkaufte das Familienunternehmen in Deutschland eher im unteren und mittleren Preisbereich. Jetzt will Tahy den Marktführer bei Premiumgeräten, Jura, angreifen.

Die Schweizer bleiben gelassen: Man werde den Kurs unbeirrt fortsetzen, sagte eine Sprecherin. Mit 516 Millionen Franken habe Jura gerade erstmals die Schwelle von einer halben Milliarde Franken Jahresumsatz überschritten.

Tahy war vor zweieinhalb Jahren vom Spielwarenhersteller Mattel zu DeLonghi gekommen. „Die Fragen sind in beiden Branchen die gleichen: Wie stellen wir eine emotionale Verbindung zum Kunden her, und wie stellen wir relevante Produktvorteile heraus?“, meint er.

Bei der neuen Maschine sollen etwa ein schneller Reparaturservice und ein großes Farbdisplay die Kunden überzeugen. Damit soll das Nobelgerät das Image der Marke heben – denn Tahy will die Marke insgesamt etwas aufwerten.

„Das hat 2018 bereits gut geklappt“, sagt der 52-Jährige. So habe DeLonghi im Segment zwischen 1.000 und 1.200 Euro Marktanteile gewonnen. Bei den Einstiegsgeräten für 200 Euro will er nicht mehr mitspielen. Insgesamt will Tahy den Umsatz des Unternehmens, das die Marken Kenwood und Braun umfasst, 2019 in Deutschland um mehr als zehn Prozent steigern.

2018 waren es 280,8 Millionen Euro. Angaben zum Gewinn macht Tahy nicht. Laut Bundesanzeiger verdiente DeLonghi in Deutschland 2017 unter dem Strich elf Millionen Euro.

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1 Kommentar zu "Stephan Tahy: Deutschlandchef von DeLonghi steigt ins Geschäft mit Premium-Kaffeevollautomaten ein"

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  • Das Image der Marke??? Wer eine DeLonghi hat, kennt jeden Reparaturservice. Soviel zum Image.