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Store2be Leere Flächen in Warenhäusern: Diese Gründer schaffen Abhilfe

Das Start-up Store2be vermittelt nicht nur Handelsflächen, sondern analysiert auch die Geschäfte. Jetzt steigt René Benkos Signa als Investor ein.
24.02.2020 - 15:00 Uhr Kommentieren
Die Gründer von Store2be haben eine Marktlücke entdeckt. Quelle: store2be
Peter Gundel (l.), Sven Wissebach (M.), Emil Kabisch

Die Gründer von Store2be haben eine Marktlücke entdeckt.

(Foto: store2be)

Düsseldorf Gerade Warenhäuser haben häufig das Problem, dass sie riesige Flächen haben, diese aber nicht wirklich profitabel nutzen können. Deshalb suchen sie andere Händler oder Markenhersteller, die für Werbeaktionen oder mit Pop-up-Stores vorübergehend bei ihnen einziehen. Doch diese Kontakte ohne großen Aufwand herzustellen ist oft nicht einfach.

Deshalb hat sich jetzt Signa, der Eigentümer von Galeria Karstadt Kaufhof, am Start-up Store2be beteiligt. Ihr Venture-Arm Signa Innovations nimmt Teil an einer Finanzierungsrunde, bei der auch die bisherigen Investoren Project A Ventures, Hevella Capital und IBB an Bord sind. Das Unternehmen bekommt Kapital in siebenstelliger Höhe. Damit sind bisher gut sieben Millionen Euro als Wachstumskapital geflossen.

Für die drei Store2be-Gründer Sven Wissebach, 31, Peter Gundel, 30, und Emil Kabisch, 28, ist das eine Bestätigung, dass sie auf dem richtigen Weg sind. Sie haben sich darauf spezialisiert, freie Handelsflächen effizient an temporäre Nutzer zu vermitteln – und damit offenbar eine Marktlücke gefunden. Mittlerweile können sie bekannte Marken wie Pepsi, Milka oder Hendrick‘s Gin zu ihren Kunden zählen.

Als die drei 2015 direkt nach dem Studium gemeinsam mit dem jüngst ausgeschiedenen Marlon Braumann ihr Unternehmen gründeten, war dieser Weg noch nicht absehbar. Teil des Erfolgs ist es, dass sie sich gut ergänzen. Der Informatiker Gundel und der Wirtschaftsingenieur Kabisch, die sich am Karlsruher Institut für Technologie kennen gelernt haben, decken den technischen Part ab. Wissebach, Absolvent der WHU – Otto Beisheim School of Management, kümmert sich um Finanzen und Personal.

Kern ihres Geschäftsmodells ist es, nicht nur die Flächen zu vermitteln. Sie haben eine WLAN-basierte Technologie entwickelt, die dort Reichweiten, Kundenkontakte, Interaktionen sowie Aufenthaltsdauer analysiert. „Die Markenhersteller können dadurch erstmals genau messen, wie erfolgreich ihre Live-Marketing-Aktionen wirklich sind“, sagt Wissebach.

Genau das reizt auch Signa Innovations: „Der Einzelhandel der Zukunft wird erlebnisreicher, flexibler und datengetriebener“, sagt Geschäftsführer Jürgen Fenk. „Dieses Potenzial hat das Team von Store2be früh erkannt.“ Zur Holding des österreichischen Milliardärs René Benko gehören nicht nur die Warenhäuser von Karstadt und Kaufhof, sondern seit Kurzem auch die Schweizer Kaufhauskette Globus und der Sporthändler Sport Scheck. Dort hat Store2be bereits Marketingaktionen zum Beispiel für BMW-Motorräder organisiert.

Mehr: René Benko will Europa mit Luxuskaufhäusern erobern

  • kol
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