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Premium Straßenbau-Imperium Wirtgen Warum ein Lebenswerk verkauft wird

Die Brüder Jürgen und Stefan Wirtgen haben das Unternehmen ihres Vaters zu einem Imperium für Straßenbaumaschinen gemacht. Nun verkaufen sie die Firma überraschend an John Deere und steigen zum Jahresende aus. Warum nur?
06.06.2017 - 11:02 Uhr
„Unsere Kinder sind einfach noch zu jung. Bis eines der beiden alt genug ist, um verantwortungsvoll die Geschäftsführung zu übernehmen, sind wir beide 75.“ Quelle: Pressefoto
Jürgen (l.) und Stefan Wirtgen

„Unsere Kinder sind einfach noch zu jung. Bis eines der beiden alt genug ist, um verantwortungsvoll die Geschäftsführung zu übernehmen, sind wir beide 75.“

(Foto: Pressefoto)

Windhagen Schon die Einladung ließ Betriebsräte und Gewerkschafter aufhorchen. „Ohne Tagesordnung, das war schon ungewöhnlich“, fand Horst Ott von der IG Metall Amberg. Für Donnerstag hatten Jürgen, 52, und Stefan Wirtgen, 46, in ihre Unternehmenszentrale nach Windhagen bei Bonn geladen. Punkt halb eins traten die Brüder ein und starteten eine Präsentation. „Es geht um den Verkauf an John Deere …“, begannen sie. Der US-Konzern, bekannt für Landmaschinen und Traktoren, übernimmt die Wirtgen Gruppe, Marktführer für Straßenbaumaschinen, für 5,2 Milliarden Dollar. Gründerfamilie Wirtgen steigt zum Jahresende komplett aus.

Große Enttäuschung und Betroffenheit im Raum. „Man hätte eine Stecknadel fallen hören können“, erzählt Ott. Damit habe keiner gerechnet. „Schließlich kennen wir die Brüder als Unternehmer mit Leib und Seele. Es wirkte wahrlich nicht, als machten sie einen Job auf Zeit.“

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