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Süßwaren-Unternehmer Alfred Ritter Dieser Mann baut die Geschäftsführung von Ritter Sport radikal um

Hinter dem Abschied von mehreren altgedienten Managern bei Ritter Sport steht der Druck des Beiratschefs. Denn dieser verfolgt ein globales Ziel.
  • Petra Pötzl
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Der Inhaber des Schokoladenherstellers Ritter Sport und Vorsitzender des Beirats baut die Geschäftsleitung radikal um. Quelle: picture alliance / Sebastian Gol
Alfred Theodor Ritter

Der Inhaber des Schokoladenherstellers Ritter Sport und Vorsitzender des Beirats baut die Geschäftsleitung radikal um.

(Foto: picture alliance / Sebastian Gol)

WaldenbuchAlfred Ritter hat ereignisreiche Tage hinter sich. In Hamburg wurde der Unternehmer mit dem „Berenberg Preis für unternehmerische Verantwortung“ ausgezeichnet. Kurz darauf überraschte der Gelobte seine Belegschaft gleich mit einer ganzen Reihe von Personalien.

Der Unternehmer, der vor vier Jahren die operative Verantwortung an den Ex-Mars-Manager Andreas Ronken abgab und in den Beirat wechselte, baut die Geschäftsleitung radikal um. Die offizielle Pressemitteilung vom Montag, lässt das nicht erahnen. Offiziell bestätigt ist, dass der seit zwei Dekaden amtierende Marketingchef Jürgen Hermann und der für den internationalen Vertrieb zuständige Olaf Wilcke die Firma verlassen.

Bei der Demission der beiden Manager dürfte es nicht bleiben, wie ein interner Brief an die Mitarbeiter zeigt, der dem Handelsblatt vorliegt. Der bislang für die Vermarktung in Mitteleuropa zuständige Geschäftsführer Thomas Mönkemöller muss sich demnach künftig auf Deutschland konzentrieren und soll darüber hinaus auch hierzulande das Marketing verantworten.

Das könnte ein erster Fingerzeig darauf sein, wie sich Alfred Ritter die künftige Struktur seines Unternehmens mit 482 Millionen Euro Umsatz vorstellt und über die das Familienunternehmen derzeit noch schweigt.

Offenbar will der 65-Jährige die Führung von Marketing und Vertrieb in den einzelnen Märkten jeweils in eine Hand legen, so wie es seine großen Wettbewerber längst tun, um eine bessere Basis für ein schnelleres Wachstum im Ausland zu legen.

Der Inhaber ist offenbar unter Druck. Jedenfalls macht er Druck. In Deutschland kämpft die Familienfirma gegen den Milka-Konzern Mondelez, und die Anteile in den Auslandsmärkten sind offenbar für Ritters Geschmack verbesserungswürdig. Der Unternehmer rüttelt zu allererst am Topmanagement.

Ritter will sowohl einen Geschäftsführer für Marketing/Vertrieb wie auch einen für Einkauf, Produktion, Logistik einstellen. Bislang ist der Geschäftsführungsvorsitzende Andreas Ronken nebenbei auch für die Produktion zuständig.

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