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Sven Bode Der MyRight-Gründer kämpft weiter gegen Volkswagen

Startup-Gründer Sven Bode vertritt rund 45.000 Diesel-Besitzer gegen den weltgrößten Autohersteller. Er will auch nach der Schlappe vor dem Oberlandesgericht weiterklagen.
19.02.2019 - 10:42 Uhr Kommentieren
Wer von VW ein manipuliertes Diesel-Auto gekauft hat, der kann sich einer Sammelklage gegen den Konzern anschließen. Quelle: dpa
Volkswagen

Wer von VW ein manipuliertes Diesel-Auto gekauft hat, der kann sich einer Sammelklage gegen den Konzern anschließen.

(Foto: dpa)

Düsseldorf Die Niederlage vor dem Oberlandesgericht Braunschweig bereitet Sven Bode keine Sorgen. „Das war absehbar, nun ist der Weg zum Bundesgerichtshof frei“, sagt der Myright-Gründer und -Geschäftsführer. Der Rechtsdienstler Myright steht hinter dem Musterkläger, der von VW eine Entschädigung fordert, weil er ein manipuliertes Diesel-Auto gekauft hat.

Mit dem Dieselskandal bei VW wurde die Idee für Myright geboren. Zusammen mit dem Rechtsanwalt Jan-Eike Andresen und dem IT-Spezialisten Jens Hopfer gründete der studierte Wirtschaftsingenieur Bode 2016 Myright. Man verstehe sich als „hanseatische inhabergeführte“ Firma, sagt Bode. Das Geschäft boomt. Allein im VW-Fall hat Myright insgesamt knapp 45.000 Ansprüche von Dieselfahrern in Sammelklagen vor die Gerichte in Deutschland gebracht.

Myright hat frühzeitig erkannt, dass die Digitalisierung die Rechtsbranche revolutioniert. Das Geschäftsmodell übertragen Bode und seine Mitstreiter inzwischen auch auf andere Bereiche. Im Lkw-Kartell etwa vertritt die Myright-Schwester Financialright etwa die Ansprüche von Speditionen mit rund 150.000 Lkws.

Dass es neuerdings mit der Musterfestellungsklage ein neues Instrument des kollektiven Rechtsschutzes gibt, sieht Bode nicht als Bedrohung für Myright & Co. „Der Markt für Verbraucherrechte ist groß genug“, sagt Bode.

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