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Taipan Bread and Cake In China gibt es Ärger um den Mondkuchen

Zum Mitherbstfest verschenken die Chinesen das Gebäck von Taipan Bread and Cake. Doch nun haben mehrere Händler den Kuchen aus dem Sortiment genommen.
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Sein Unternehmen Taipan Bread and Cake stellt den Mondkuchen her. Quelle: PR
Garic Kwok

Sein Unternehmen Taipan Bread and Cake stellt den Mondkuchen her.

(Foto: PR)

Peking Eigentlich ist diese Zeit des Jahres eine der besten für Garic Kwok. Am Freitag feiern die Chinesen das Mittherbstfest, zu dem traditionell Mondkuchen verschenkt werden, sehr süßes Backwerk mit verschiedenen Füllungen. Das von Kwoks Vater gegründete Hongkonger Unternehmen Taipan Bread and Cake, in dem er im Management arbeitet, stellt die Kuchen her. In der Zeit vor dem Festival macht der Betrieb den größten Umsatz. Doch in diesem Jahr ist alles anders.

Nachdem Kwok sich über soziale Medien mit den Protestierenden in Hongkong solidarisch gezeigt hatte, starteten die chinesischen Staatsmedien eine Kampagne gegen ihn, viele Händler nahmen die Taipan-Mondkuchen daraufhin aus dem Sortiment. Auch eine Entschuldigung von Kwok half nichts, die Staatsmedien kritisieren weiter.

Am Montag veröffentlichte das Organ der Kommunistischen Partei „Peoples Daily“ im chinesischen sozialen Netzwerk Weibo einen Beitrag, in dem das Konkurrenzunternehmen Maxim‘s als Alternative empfohlen wurde. Die Tochter des Unternehmensgründers hatte zuvor Schüler in Hongkong davor gewarnt, an den Protesten teilzunehmen. Bereits seit mehreren Wochen wird in der chinesischen Sonderverwaltungszone gegen ein umstrittenes Auslieferungsgesetz demonstriert.

Taipan ist nicht das einzige Unternehmen, das im Zuge der Proteste erheblich von Peking unter Druck gesetzt worden ist. Mehrere Mitarbeiter der Hongkonger Fluggesellschaft Cathay mussten die Firma verlassen, weil sie Sympathien für die Protestierenden in Hongkong gezeigt hatten.

Mehr: Dem Wunsch Pekings nach einer Stärkung der Beziehungen zu Deutschland müssen mehr Taten folgen, meint Handelsblatt-Korrespondentin Dana Heide. China brauche Partner so nötig wie selten zuvor.

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