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Thomas Bruch Globus-Chef will seinen Sohn als Nachfolger

Der Inhaber der Saarländer Warenhauskette Globus bereitet seine Nachfolge vor. Von seinen drei Söhnen rückt der 36-jährige Matthias Bruch in den Fokus.
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Sein Handelsunternehmen Globus macht mehr als 7,5 Milliarden Euro Umsatz pro Jahr.
Thomas Bruch

Sein Handelsunternehmen Globus macht mehr als 7,5 Milliarden Euro Umsatz pro Jahr.

Düsseldorf Thomas Bruch, 69, ist lange genug Unternehmer. Seit er 1978 in die Firma seines Vaters eingetreten ist, weiß er, wie wichtig es ist, für Kontinuität zu sorgen, dafür, dass es immer weitergeht. Sein Ur-Urgroßvater Franz Bruch eröffnete im Jahr 1828 einen Tante-Emma-Laden nahe der Kirche von St. Wendel im Saarland.

Heute führt Thomas Bruch das Handelsunternehmen Globus mit mehr als 7,5 Milliarden Euro Umsatz pro Jahr. Er beschäftigt 45.000 Mitarbeiter, die Zentrale befindet sich noch immer in St. Wendel. Die „Gestaltung der Zukunft“ definiert Bruch daher als „unternehmerische Kernaufgabe“. Das sagte er jetzt in einem Interview mit der „Lebensmittelzeitung“. Und ergänzte: „In nächster Zeit werden sich die Aufgaben verändern.“

Bruch hat drei Söhne, zwei von ihnen sind nicht – oder nicht mehr – für Globus tätig, sondern arbeiten bei Start-ups. Der zweitälteste, Matthias Bruch, ist seit 2017 Geschäftsführer der Globus-Niederlassung im Saarbrücker Stadtteil Güdingen.

Der 36-Jährige soll in Zukunft weiterführende Aufgaben wahrnehmen. Erste Erfolge kann er bereits vorweisen: Seine Filiale soll zu den am besten laufenden gehören, einen deutlich dreistelligen Millionenumsatz soll Globus in Güdingen erwirtschaften.
Der Betriebswirt arbeitete nicht immer im Familienunternehmen, er war unter anderem für Ferrero Deutschland tätig. Laut „Lebensmittelzeitung“ lässt der Senior noch offen, wie die neue Rollenverteilung aussehen könnte. „Ich habe weiterführende Gedanken, wer welche Aufgaben übernehmen kann“, lässt er sich zitieren. Er selbst sieht sich dabei eine Weile noch in einer aktiven, unterstützenden Rolle.

Es geht für Globus dabei um nicht weniger, als im Wettbewerb gegen die Marktführer zu bestehen. Edeka, Rewe, Aldi und Lidl können aufgrund ihrer Größe bessere Einkaufspreise aushandeln. Und: Die noch bedrohlichere Konkurrenz aus dem Internet ist bisher gar nicht recht angekommen im Handel mit Obst, Milch und Fleisch.

Mehr: Der Inhaber der Warenhauskette Globus, Thomas Bruch, hat aus dem Tante-Emma-Laden seiner Vorfahren längst einen Konzern mit Milliarden-Umsatz gemacht. Der behauptet sich auch auf dem schwierigen russischen Markt.

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