Bürger können mit RKI-App bei Bekämpfung des Coronavirus helfen
Düsseldorf Für Lothar Wieler war die nicht ganz simple Aussprache von „Thryve“ kein Problem. Der Präsident des Robert Koch-Instituts (RKI) hat am Dienstag über das Start-up berichtet, weil es der neue Partner des staatlichen Instituts ist.
Wieler stellte die Corona-Datenspende-App vor, mit der Bürger ihre Vitaldaten wie Herzrhythmus oder Atemfrequenz, die sie mit ihrer Smartwatch oder ihrem Fitnessarmband sammeln, freiwillig dem RKI zur Verfügung stellen können. Für die Entwicklung und den Betrieb der App ist Thryve um Geschäftsführer und Mitgründer Friedrich Lämmel verantwortlich.
Das Berliner Unternehmen hatte bereits Anfang des Jahres einen Algorithmus entwickelt, der mit Daten von Fitnessarmbändern und Smartwatches grippeähnliche Symptome erkennt. Lämmel: „Als sich das Coronavirus ausbreitete, merkten wir, dass wir mit einigen Anpassungen die Symptome von Covid-19 ebenfalls gut abdecken können.“ Deshalb habe man sich an das RKI gewendet und innerhalb von vier Wochen die Corona-Datenspende-App entwickelt.
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