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Unternehmerin Astrid Hamker soll als erste Frau den Wirtschaftsrat der CDU leiten

Astrid Hamker entstammt einem Familienunternehmen. Nun will sie Wirtschaftsinteressen an die Politik herantragen – und den CDU-Wirtschaftsrat leiten.
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Astrid Hamker entstammt einer Unternehmerfamilie. Heute berät die Mutter zweier Kinder andere Unternehmer. Quelle: Nell Killius
Astrid Hamker

Astrid Hamker entstammt einer Unternehmerfamilie. Heute berät die Mutter zweier Kinder andere Unternehmer.

(Foto: Nell Killius)

DüsseldorfSie hat langjährige Erfahrung als Unternehmerin, ist mehrfache Aufsichtsrätin und gilt als überzeugte Marktwirtschaftlerin. Alles Gründe, die Astrid Hamker für den Präsidentenposten des Wirtschaftsrats der CDU qualifizieren. Der unionsnahe Verband vertritt die Interessen von Unternehmern gegenüber der Partei.

Die 52-Jährige ist die Wunschkandidatin des Präsidiums. Wenn die 500 Delegierten der rund 12.000 Verbandsmitglieder Anfang Juni für Hamker stimmen, wäre die bisherige Schatzmeisterin die erste Frau an der Spitze des Wirtschaftsrats. Sie würde dem Unternehmer Werner Bahlsen nachfolgen, der nicht mehr kandidiert.

„Ich will mich für die deutschen Familienunternehmen und den Mittelstand besonders einsetzen. Sie brauchen als Rückgrat unserer Wirtschaft und als Garant unseres Erfolgsmodells Soziale Marktwirtschaft mehr Aufmerksamkeit in der Politik“, beschreibt Hamker ihre Mission. Als Vizepräsidenten des Wirtschaftsrats schlug das CDU-Mitglied Hamker Friedrich Merz vor, der großen Rückhalt im Wirtschaftsflügel der Union genießt.

Hamker, die BWL in Sankt Gallen studierte, kommt aus einem traditionsreichen Familienunternehmen. Der Gebäudedienstleister Piepenbrock aus Osnabrück hat rund 27.000 Beschäftigte und macht etwa 500 Millionen Euro Umsatz. Hamker ist in vierter Generation Gesellschafterin und Beirätin.

Zuvor war sie 16 Jahre lang in der Geschäftsführung von Piepenbrock, schied aber nach Differenzen im Gesellschafterkreis 2009 aus dem operativen Geschäft aus.

Die Mutter zweier erwachsener Kinder berät nun andere Familienunternehmen, wie Generationswechsel konfliktfrei gelingen können. Zudem ist sie Aufsichtsrätin etwa bei Draeger, Dorma und der NordLB.

Paul Bauwens-Adenauer, geschäftsführender Gesellschafter von Bauwens, freut sich über die Kandidatur Hamkers. Im Präsidium des Wirtschaftsrats habe der Bauunternehmer sie als „offene gradlinige Wirtschaftsexpertin“ kennen gelernt.

„Astrid Hamker ist eine überzeugte Marktwirtschaftlerin und hat da eine sehr klare politische Haltung“, sagt Bauwens-Adenauer. „Dabei ist sie streitbar und hat keine Berührungsängste.“ Eine Frau an der Spitze tue dem Wirtschaftsrat gut.

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