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Vermittlungsportal Rocket-Internet-Gründung Expertlead findet neue Geldgeber

Investoren fördern das Vermittlungsportal Expertlead mit sieben Millionen Euro. Nun soll die Plattform ausgebaut und attraktiver gemacht werden.
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Sie haben Geld aufgetrieben, um Expertlead zu internationalisieren. Quelle: Expertlead
Co-Gründer Alexander Schlomberg (links) und Arne Hosemann

Sie haben Geld aufgetrieben, um Expertlead zu internationalisieren.

(Foto: Expertlead)

HamburgDer Internetkonzern Rocket hat Investoren für seine ein Jahr alte Gründung Expertlead, ein Vermittlungsportal für IT-Freelancer, gefunden. Sieben Millionen Euro flössen an das Unternehmen, sagte Mitgründer Alexander Schlomberg dem Handelsblatt.

Neben dem Münchener Investor Acton Capital investiert die Seek-Gruppe aus Australien. Das Unternehmen betreibt Jobportale auf seinem Heimatkontinent und in Asien. Für Rocket Internet, das ebenfalls frisches Geld gibt, war Expertlead der Einstieg in ein neues Geschäftsmodell.

Schlomberg peilt große Ziele an: „Wir wollen die führende Tech-Community werden – erst paneuropäisch und später weltweit.“ Mit dem Geld soll noch mehr automatisiert werden – etwa die aktive Suche nach Tech-Experten oder den richtigen Fachkräften.

Das Unternehmen prüfe Freelancer gezielt etwa in Coding-Tests, bevor sie vermittelt werden. Damit will er sich von Freelancer-Börsen wie Twago oder Gulp absetzen. Größere Ähnlichkeit gibt es zum spanischen Vermittler Yeeply, der auch in Deutschland aktiv ist.

Um attraktiv für Talente zu sein, soll Expertlead nicht nur Vermittlungsbörse sein, sondern Expertenplattform mit Treffen auch im realen Leben. „Unser Anspruch ist nicht, eine Massen-Community zu werden“, sagt der 31-jährige ehemalige Berater.

Derzeit sei eine hohe dreistellige Zahl von IT-Experten dabei, bis zum Jahresende könnten es über 1000 werden. „Freelancer haben sich bewusst entschieden, Freelancer zu werden. Daher schätzen sie es, über unsere Plattform abwechslungsreiche Angebote zu bekommen – sie wollen ja gerade nicht wie in einer Festanstellung arbeiten.“

Mit dem aufgenommenen Geld will Schlomberg noch in diesem Jahr den Vertrieb bei Unternehmen außerhalb der deutschsprachigen Region starten. Ob dazu auch ein Vertriebsbüro im Ausland aufgebaut wird, ist noch offen.

Aus den bislang knapp 40 Mitarbeitern sollen bis dahin bis zu 60 werden. Dafür sucht Schlomberg derzeit in Berlin Büros, um aus dem Rocket-Tower ausziehen zu können, in dem das Unternehmen derzeit noch sitzt. „Das ist noch schwieriger als die private Wohnungssuche“, sagt er. Er will neben dem Geld auch vom Know-how der Investoren profitieren. Expertlead soll aber unabhängig bleiben.

Mehr: Der Gründer von Rocket Internet, Oliver Samwer, hat für seinen Konzern große Pläne. Bei der Hauptversammlung kam nicht alles gut an.

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