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HYGH-Gründer (v.l.) Antonius Link, Vincent Müller, Fritz Frey

Bereits im kommenden Jahr wollen sie die Gewinnzone erreichen.

(Foto: Hygh)

Vincent Müller, Fritz Frey, Antonius Link Die HYGH-Gründer wollen auch kleinen Firmen Außenwerbung ermöglichen

Vincent Müller, Fritz Frey und Antonius Link wollen ein globales Werbenetz mit Bildschirmen aufbauen. Samsung ist dabei ihr Partner.
12.11.2019 - 16:26 Uhr Kommentieren

Hamburg Dass es den Gründern von HYGH an Ambitionen mangelt, lässt sich wahrlich nicht sagen. Die drei Berliner wollen ein globales Netz für Außenwerbung auf Bildschirmen schaffen.

Zwar starten sie dank einer neuen Kooperation mit Samsung erst einmal damit, 500 Monitore in den Schaufenstern von Berliner Geschäften aufzustellen, doch die Gedanken von Vincent Müller (24), Fritz Frey (23) und Antonius Link (23) gehen weit darüber hinaus. Partner in den USA und Afrika sollen bald mitziehen, hoffen die drei Gründer.

Kern ihrer Idee ist es, eine Onlineplattform aufzubauen, über die auch kleine Unternehmen Werbung auf Bildschirmen jeder Größe buchen können. Zunächst sollen das eigene Screens von HYGH sein, später auch externe Digitalflächen. Per App soll das so einfach gehen wie das Buchen von Facebook-Werbung, verspricht CEO Müller.

Der Optimismus hat einen Grund: Bislang sind die drei Jungunternehmer offenbar von Fortuna verwöhnt: Der Grundstock für ihre Gründung sei durch Spekulation mit Bitcoin zustande gekommen, berichtet Müller. Anschließend startete er eine Art Crowdfunding-Kampagne auf Krypto-Token-Basis. 2000 Investoren haben sich so gefunden, ihnen verspricht das Team eine Umsatzbeteiligung von neun Prozent.

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Standort erkennen

    Damit bald Geld reinkommt, akquirieren derzeit etliche der 35 Mitarbeiter Stellplätze für die Monitore in den Schaufenstern von Berliner Läden. Die Inhaber bekommen entweder eine Miete oder eine Beteiligung am jeweiligen Umsatz. „In die Schaufenster können wir Bildschirme mit viel geringerem Aufwand stellen als in den öffentlichen Raum“, sagt Müller.

    HYGH verspricht, dass künftig etwa Bäckereien ebenso im engen Umkreis um ihre Filiale werben können wie Großkunden auf allen angeschlossenen Bildschirmen. Mittelfristig wollen die Gründer auch Screens von Partnern mit ihrer Werbung und ihrem Infoprogramm bespielen.

    Ganz neu ist die Idee nicht. Konkurrenz macht etwa Ströer. Der Werbekonzern stellt bereits seit Längerem digitale Screens seiner vor zwei Jahren zugekauften Marke Edgar etwa in Restaurants und Sportstudios auf – und kann dabei auf seinen großen Vertrieb bauen.

    Allerdings ist das Modell für Ströer eher ein ergänzendes Nebengeschäft. Mehr Umsatz bringen bei den großen Anbietern die eigenen Werbetafeln an Bahnhöfen und Straßen, die teure Genehmigungen brauchen.

    Samsung unterstützt

    Die HYGH-Gründer schreckt das nicht. Mit dem neuen Partner Samsung, der seine Bildschirme verbilligt zur Verfügung stellt, wollen sie bald weitere deutsche Städte mit ihren Screens füllen. „Wir unterstützen mit der Partnerschaft HYGH bei dem Ziel, Unternehmen – egal ob groß oder klein – eine flexible, kostengünstige und zielgerichtete Schaltung von digitaler Werbung im öffentlichen Raum zu ermöglichen“, teilt Samsung-Vertriebler Michael Vorberger mit.

    Schon im kommenden Jahr wollen die HYGH-Gründer dabei die Gewinnzone erreichen, um weiteres Geld bei Investoren aufnehmen zu können. Spätestens dann wollen sie die globale Expansion starten – sofern ihnen Fortuna hold bleibt.

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