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Wachstumsmarkt Japan Christian Thönes führt Maschinenbauer DMG Mori von Rekord zu Rekord

Nirgends wächst der Werkzeugmaschinenbauer so stark wie in Japan. Das stellt selbst den Hedgefonds Elliott, Großinvestor bei den Bielefeldern, zufrieden.
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Der Vorstandschef von DMG Mori kann sich freuen: In keinem Markt wuchsen die Bielefelder zuletzt so stark wie in Japan. Quelle: picture alliance / Mikhail Metze
Christian Thönes

Der Vorstandschef von DMG Mori kann sich freuen: In keinem Markt wuchsen die Bielefelder zuletzt so stark wie in Japan.

(Foto: picture alliance / Mikhail Metze)

Bielefeld Fragt man Christian Thönes nach seinen Erwartungen für die kommenden Monate, sagt er gern: „Lassen Sie uns den derzeitigen Sonnenschein genießen. Danach sehen wir weiter.“ So geht es nun schon seit gut zwei Jahren: Seit seinem Antritt als Vorstandschef bei DMG Mori 2016 führt Thönes den Bielefelder Werkzeugmaschinenhersteller von Rekord zu Rekord.

Immer unter der Maßgabe: Die nächste Krise kommt bestimmt. So verwundert es kaum, dass Thönes auch bei der Präsentation der jüngsten Quartalszahlen Vorsicht walten lässt. „Wir sehen weltweit eine tendenziell abnehmende Dynamik“, sagte Thönes am Donnerstagmorgen dem Handelsblatt.

Soll heißen: Im laufenden Jahr soll der Markt für Werkzeugmaschinen nicht mehr um 6,1 Prozent wachsen, wie noch im April prognostiziert, sondern nur noch um 5,2 Prozent. Aber aktuell kann sich der japanische Großinvestor DMG Mori Seiki k.k., der den Konzern mit rund 75 Prozent der Anteile beherrscht, über den bisherigen Sonnenschein freuen, den der 46-Jährige verbreitet.

Gleichzeitig schwärmt Thönes regelmäßig vom geschäftsführenden Familienunternehmer Masahiko Mori. Denn: In keinem Markt wuchsen die Bielefelder zuletzt so stark wie in Japan, auch wenn Deutschland für das Unternehmen immer noch eine wichtige Rolle spielt. Thönes, der dem Konzern schon seit 1998 angehört, dürfte das Jahr auf jeden Fall mit Rekordzahlen abschließen.

So rechnet der Diplom-Kaufmann für 2018 angesichts des gut gelaufenen dritten Quartals mit einem um mehr als sieben Prozent höheren Auftragseingang von 2,9 Milliarden Euro und einem Gewinn vor Steuern und Investitionskosten von 200 Millionen Euro. Der Umsatz soll am Jahresende bei 2,55 Milliarden Euro liegen, plant er.

Bei diesen Aussichten verhält sich selbst der Hedgefonds Elliott ruhig, der rund fünf Prozent an DMG Mori AG hält. Sollte die brummende Konjunktur dann doch eines Tages nachlassen, hat Thönes vorgesorgt: „Mittlerweile ist das Auftragsbuch so voll, dass wir fast schon ein bisschen zu viel Auslastung haben.“ Ein Problem, das andere gerne hätten.

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