Benachrichtigung aktivieren Dürfen wir Sie in Ihrem Browser über die wichtigsten Nachrichten des Handelsblatts informieren? Sie erhalten 2-5 Meldungen pro Tag.
Fast geschafft Erlauben Sie handelsblatt.com Ihnen Benachrichtigungen zu schicken. Dies können Sie in der Meldung Ihres Browsers bestätigen.
Benachrichtigungen erfolgreich aktiviert Wir halten Sie ab sofort über die wichtigsten Nachrichten des Handelsblatts auf dem Laufenden. Sie erhalten 2-5 Meldungen pro Tag.
Jetzt Aktivieren
Nein, danke

Wasserfilterhersteller Seccua findet in Mann+Hummel einen namhaften Investor

Die Allgäuer bewegen sich sich auf einem Wachstumsmarkt, brauchen für die Expansion aber neues Kapital. Mann+Hummel soll passender Partner dafür sein.
Kommentieren
Der Geschäftsführer von Seccua sieht sein Unternehmen als Technologieführer bei Kleinanlagen zur dezentralen Wasseraufbereitung. Quelle: Seccua
Michael Hank

Der Geschäftsführer von Seccua sieht sein Unternehmen als Technologieführer bei Kleinanlagen zur dezentralen Wasseraufbereitung.

(Foto: Seccua)

München Michael Hank ist mit seiner Firma zweifelsohne in einem Mega-Wachstumsmarkt aktiv. Seccua entwickelt Membran-Ultrafiltrationsanlagen, die Krankheitserreger und Mikroorganismen aus dem Wasser entfernen. Sauberes Wasser ist in Zeiten von Bevölkerungswachstum und Klimawandel eines der großen Themen. Doch um aus dem Allgäu heraus die Weltmärkte zu erobern, ist viel Kapital notwendig.

Mit Mann+Hummel hat Seccua nun nach langer Suche einen namhaften strategischen Investor gefunden. Das Ludwigsburger Familienunternehmen ist selbst in der Filtration aktiv. Gemeinsam wolle man „das Produktportfolio im Bereich Trinkwasserhygiene erweitern und langfristig die Marktführerschaft im Endkundenmarkt für Trinkwasserfiltration erreichen“, verkündeten die Firmen, die über Details der Beteiligung schweigen.

Hank sitzt mit seiner Firma im idyllischen Steingaden. Der Unternehmer ist Mitglied der Bergwacht und viel mit den Tourenskiern und dem Mountainbike in den Bergen unterwegs. Seine Seccua ist in einem attraktiven Markt. Das weltweite Marktpotenzial für Wasseraufbereitung im privaten Sektor liegt laut Studie von Grandview Research bis 2025 bei etwa 30 Milliarden Euro. Rund ein Viertel davon entfällt dabei auf die Filtration.

Seccua sieht sich als Technologieführer bei Kleinanlagen zur dezentralen Wasseraufbereitung. Die Filter können etwa Legionellen vor dem Eintritt in Leitungsnetze von Gebäuden und Arztpraxen entfernen und die Hygiene des Wassers in Privathaushalten verbessern.
Die Produkte von Seccua sind gefragt. Doch stieß die Firma allein mit einem siebenstelligen Umsatz an Wachstumsgrenzen. Mann+Hummel sei „der perfekte strategische Partner“, sagte Hank. Der Konzern mit 20.000 Mitarbeitern und einem Umsatz von rund vier Milliarden Euro baue gerade die neue Sparte Life-Sciences & Environment auf. Die Produkte von Seccua, das als eigenständiges Unternehmen weiter bestehen soll, passten gut dazu. Seccua könne von den Ressourcen des großen Konzerns profitieren.

Mann+Hummel hat unter anderem Filtrationslösungen für Autos, saubere Luft im Innenraum und für industrielle Anwendungen sowie zur Wasser-Filterung im Portfolio. Walter Lamparter von Mann+Hummel sagte, gemeinsam mit Seccua wolle man „innovative Produkte zum Schutz der Gesundheit und des Wohlbefindens der Menschen entwickeln“.

Mehr: Der Verbrennungsmotor ist angezählt, die Elektrowelle rollt an: Deutschland hadert mit der Antriebswende. Einzelnen Regionen droht der große Kehraus.

Startseite

Mehr zu: Wasserfilterhersteller - Seccua findet in Mann+Hummel einen namhaften Investor

0 Kommentare zu "Wasserfilterhersteller: Seccua findet in Mann+Hummel einen namhaften Investor"

Das Kommentieren dieses Artikels wurde deaktiviert.