Benachrichtigung aktivieren Dürfen wir Sie in Ihrem Browser über die wichtigsten Nachrichten des Handelsblatts informieren? Sie erhalten 2-5 Meldungen pro Tag.
Fast geschafft Erlauben Sie handelsblatt.com Ihnen Benachrichtigungen zu schicken. Dies können Sie in der Meldung Ihres Browsers bestätigen.
Benachrichtigungen erfolgreich aktiviert Wir halten Sie ab sofort über die wichtigsten Nachrichten des Handelsblatts auf dem Laufenden. Sie erhalten 2-5 Meldungen pro Tag.
Jetzt Aktivieren
Nein, danke
Wolfgang Grupp will keine Flüge mehr bei der Lufthansa buchen. Der Grund: Eine Odyssee zur Privataudienz mit dem Papst – und fünfstellige Ausgaben für Kleidung.

Kommentare

Dieser Beitrag kann nicht mehr kommentiert werden. Sie können wochentags von 8 bis 18 Uhr kommentieren, wenn Sie angemeldeter Handelsblatt-Online-Leser sind. Die Inhalte sind bis zu sieben Tage nach Erscheinen kommentierbar.

  • Lieber Herr Hans Henseler, Herr Tony Cianciosi,
    wie gesagt ... es kann nur besser werden - und ich gehe davon aus, dass es ab 2019 wieder so gut wird wie vor der AirBerlin - Pleite. Schade, dass Sie von den Problemen betroffen waren.
    Persönlich empfinde ich, dass trotz der Probleme wie Koffer und auch Flugausfälle, die Lufthansa eine gute Arbeit leistete. Von einer Krise hat man nur wenig gespürt!
    Gut auch, dass Sie sich bei der Lufthansa beschweren! Ich würde das auch so tun - bestimmt lesen Lufthansa - Mitarbeiter auch diese Kommentare und suchen nach Verbesserungen.
    Ihre Kritik ist gerechtfertigt. Ich hoffe, dass Lufthansa die Probleme bis 2019 abstellt!

  • @ Herr Andre Peter,

    ich beschäftige mich seit 2 Tagen damit meinem Koffer hinterher zu telefonieren. Das Lufthansa Call Center verweist mich an die Eurowings. Die Eurowings sagt, dass für die ersten 5 Tage der Airport und die AHS Düsseldorf (Lost&Found) für das Handling zuständig ist. Die AHS sagt Sie habe den Koffer zur Zustellung bereits an INTERKEP übergeben und betonte, dass der Zusteller vom Carrier also Eurowings ausgewählt wird. Seid zwei Tagen habe ich da jemand niemand erreicht. Nachdem ich überall bei Interkep angerufen habe, nimmt doch tatsächlich jemand heute das Telefon ab und sagt, man hätte die Koffer noch nicht vom Flughafen bekommen. Das ist schon ein Possenstück ohne gleichen. Das dumme ist, ich verreise morgen wieder und benötige den Inhalt meines Koffers.

  • Herr Peter, die Passagiere haben Verstaendnis fuer Schwierigkeiten, aber nicht fuer die Art
    wie das Personal mit diesen Schwierigkeiten umgeht! Und das ist genauso bei der Deutschen Bahn (oder noch schlimmer!) bei den Flughaefen etc. Am Samstagabend
    reklamierte ich bei der Flughafensicherheit die fehlende Information ueber bevorzugten
    Zugang der business und 1. Kl. Den Zugang gibt, die Anzeige-Monitore auch - nur steht nix
    drauf. Reaktion des Personals: Nicht zustaendig! Das sind nicht Zustaendigkeiten sondern
    Zustaende!!!

  • Es ist schon interessant, dass hier niemand an die Problematik denkt:
    AirBerlin ist die zweitgrößte deutsche Fluggesellschaft gewesen.
    Lufthansa war mit dem Niedergang und der Unsicherheit konfrontiert, wie es mit AirBerlin und den fehlenden Flügen, Mannschaften, Flugzeugen weitergeht.

    Dass man kein Verständnis an den Tag legt für so schwierige Übergangszeiten irritiert mich.
    Viele "böse" Worte, und Fehde ist so eines, anstatt Verständnis und etwas Lob für die enormen Integrationsleistungen in Richtung der Lufthansa sind in Deutschland wohl der gute Ton. Leider! Selbstkasteiung ist zur Zeit angesagt!

    Persönlich gehe ich davon aus, dass Lufthansa spätestens 2019 wieder alles im Griff hat und die Integration der ehemaligen AirBerlin Teile vollzogen ist.

    Desweiteren stört mich das ständige Bashing, sei es gegen deutsche Banken, deutsche Automobilhersteller oder jetzt gegen ein deutsches Luftfahrtunternehmen. Es wird nur recht unsachlich drauf gehauen, emotional und ohne Berücksichtigung des Zusammenhangs.

    Was hätte Herr Grupp getan, wenn er plötzlich doppelt so viele Kleidungsstücke ausliefern müsste - ohne Vorwarnung? Nun gut, der Vergleich hinkt, Kleidung kann man in Asien bestellen. Flugzeuge und Mannschaften bekommt man nicht so leicht her.

  • "Wer einen Fehler nicht korrigiert, begeht den nächsten." Nicht nur, dass die Performance von Lufthansa mittlerweile katastrophal ist, Feedback wird erst nach Monaten und ungenügend beantwortet. Ausbaden müssen es Passagiere und auch das zumeist sehr freundliche Kabinenpersonal. Wenn, wie zuletzt erlebt, von sechs Flügen einer Reise sechs verspätet starten, fünf verspätet landen, eine Zwangsübernachtung erfolgen muss und bei beiden Umsteigevorgängen das Gepäck für Tage verloren geht, dann wundert man sich schon über vier Monate Wartezeit für die Beschwerde und dann die Ablehnung einer Entschädigung.
    Sehr geehrter Herr Grupp, leider wird es schwer mit dem Verzicht auf Lufthansa; für Ihren Beitrag und den Bericht des Handelsblattes danke ich - vielleicht liest man ja auch in der Lufthansazentrale und erinnert sich an alte Tugenden.

  • Ich habe ähnliche Erfahrungen gemacht und meide jetzt Eurowings wo es geht. Leider hat die Lufthansa-Group auf vielen Strecken ein Monopol. Das nutzt sie schamlos aus und bietet den Kunden mitunter ein katastrophales Service. Ich war lange Jahre ein Senator-Mitglied und ich bedaure es sehr, den Verfall einer einst sehr gut geführten Fluggesellschaft miterleben zu müssen.

  • @ Herrn Peter
    1. Die seit 1919 bestehende TRIGEMA, welches seit 1969 durch Wolfgang Grupp sen. geleitet wird, würde im Jahr 2018 nicht mehr existieren, wenn die Geschäftsleitung eines Inhaber geführten mittelständischen Unternehmens, wie Sie es erwarten, ein privates Ausgabeverhalten an den Tag legen würde, wie z.B. eben mit einem Privatjet nach Rom zu fliegen.

    2. Lufthansa bietet keinen Direktflug von Stuttgart nach Rom an. Also bleibt, nach der Pleite von Air Berlin, notgedrungen nur Eurowings. Ansonsten mit Umsteigen über 3,5 Stunden.

    3. Billlig-Airline vs. LH-First Class: LH-Zubringerflug nach FRA 1,5 Stunden verspätet. Als First-Class Passagier hat der Anschlussflug sogar 20 Minuten gewartet! Trotzdem konnte, bei einer sensationellen Umsteigezeit von lediglich 10 Minuten mit Passkontrolle, es das Gepäck natürlich nicht schaffen. Nach Ankunft BKK unmittelbar zum LH Counter am Band. "Wir haben keine Information aus FRA, dass Ihr Gepäck nicht an Bord ist. Bitte warten Sie, bis alle Koffer vom Band sind." ??? Nach über 1 Stunde, natürlich kein Gepäck auf dem Band. "Wir fliegen morgen um 11.30 Uh weiter nach Siem Reap. Bitte sorgen Sie dafür, dass das Gepäck mit der THAI TG 923 nachkommt. Dieser Flug ist um ca. 07.00 in BKK. Die LH kommt erst Nachmittags, dann sind wir schon weg." "Wir versuchen es." ??? Der Wunsch war der Vater des Gedanken. Das Gepäck kam natürlich erst am Nachmittag mit der LH an, wir waren schon in Siem Reap, immer noch ohne Gepäck. Das kam dann am sehr späten Abend am Flughafen in Siem Reap an. Zustellung ins Hotel? "Sorry diesen Service haben wir nicht in Cambodia. Und aus Sicherheitsgründen müssen Sie das Gepäck dort auch persönlich abholen." ??? Also 1 Stunde Fahrt zum Flughafen und um Mitternacht zurück.

    Herr Grupp hat vollkommen Recht. Mitdenken/Aufmerksamkeit/Kommunikation der Mitarbeiter, in dem ganzen derzeitig fast schon nicht mehr vermeidbaren Flugchaos, hilft ein wenig weiter und darf bei der LH-Gruppe auch erwartet werden.

  • @Herr Tony Cianciosi,
    Dass ein Koffer verloren geht, passiert schon mal. Dass er aber 2 Tage nicht zugestellt wird, ist seltsam - hab ich so nicht erlebt.
    Was sagt denn die Lufthansa dazu?

  • Ich muss mich Herrn Gruppe anschliessen. Man bucht ein Lufthansa Ticket von Nizza nach Düsseldorf über München. Der Koffer geht auf der Teilstrecke München nach Düsseldorf verloren. Obgleich man einen Beförderungsvertrag mit Lufthansa hat, verweist Lufthansa an die Eurowings, die die Teilstrecke betreibt. Diese wiederum hat einen Serviceprovider mit der Gepäckrecherche und -zustellung beauftragt. Der Koffer ist bereits zwei Tage in Düsseldorf und wird nicht zugestellt. Alptraum!

  • Sehr geehrter Herr Peter,

    Sie haben vollkommen recht wenn es so wäre, jedoch hat der Verfasser aus unerklärlichen Gründen es nicht richtig weitergeben. Wir haben ca. € 800-900 pro Person gebraucht um das Notwendigste für Kleidung Schuhe, Koffer etc. zu kaufen für die verschiedenen Veranstaltungen.

    Wir hoffen auf Ihr Verständnis.

    Mit freundlichen Grüßen,

    W. Grupp jun.

Mehr zu: Wolfgang Grupp - Trigema-Chef führt eine Privatfehde mit der Lufthansa